Aus der Presse

–→ Übersetzungshilfe

 

2019-05-22 Der aktuelle Klassiker, den wir gerade übersetzen: Hubert Horan in seiner neuesten Zusammenfassung des Uber-scams: “Uber ist der bahnbrechende Fall, in dem die öffentliche Wahrnehmung eines großen neuen Unternehmens vollständig mit dessen konstruierten Darstellungen gestaltet wurde, wie sie typischerweise in parteipolitischen Kampagnen eingesetzt werden. Narrative Konstruktion ist vielleicht Ubers größte Wettbewerbsstärke. Das Unternehmen nutzte diese Techniken, um die Aufmerksamkeit vollständig von den massiven Subventionen abzulenken, die die eigentlichen Triebkräfte für seine Beliebtheit und sein Wachstum waren. Es gelang, die gesamte öffentliche Diskussion um einen emotionalen, “us-versus-them”-Kampf zwischen heldenhaften Innovatoren und korrupten Regulierungsbehörden zu gestalten, die fälschlicherweise für all die historischen Dienstleistungsprobleme der Branche verantwortlich gemacht wurden”. – Uber’s Path of Destruction (englisch, American Affaires Journal, “Ubers Weg der Zerstörung”)

2019-05-22 Ist gut jetzt! Autonome Taxiflotten sind nicht rentabel und Flugtaxis sind auch nur ein Gespinst, in welches sich noch sehr lange kein Top-Ausbeuter setzen wird. Wir verweisen auf unsere Kolportation vom 21.4. aus Shenyang. Wenn es zu kalt wird, bringen die Akkus nicht die nötige Leistung für einen “Eliteflug”, geschweige denn für den ÖPNV. Die MIT-Forscher Ashley Nunes und Kristen D. Hernandez kamen zu dem Schluss, dass der Fahrpreis pro Meile für autonome Taxis bei einer Flotte von 10 Fahrzeugen stark von 6 auf 2 US-Dollar sinkt, bevor sie sich bei etwa 1,60 US-Dollar pro Meile für eine Flotte von bis zu 50 Fahrzeugen einpendeln. Ein herkömmliches Taxi pro Meile kostet $0,72, egal wie viele Fahrzeuge in der Flotte gezählt werden. – A Self-Driving Taxi Fleet Won’t Make a Profit – and This Is Why (englisch, 24/7 Wall St, “Eine selbstfahrende Taxi-Flotte macht keinen Gewinn – und das ist der Grund dafür”, 17.Mai)

2019-05-22 Buenos Aires: Während überall herumgetönt wird, wie “cool” und systemkonform bargeldlose Bezahlung ist, nutzt Uber und dessen Kollaborateure auf der Straße die Barzahlung, um das ruinöse Geschäft zuungunsten des Argentinischen Staates und des Taxigewerbes weiterzubetreiben. Sie nutzen die Infrastruktur und zahlen trotzdem keine Steuern. Es ergibt sich ein komplett gegensätzliches Bild, als wir es hierzulande gewöhnt sind: “Angetrieben durch den Stress der steigenden Inflation, der steigenden Strom-, Wasser- und Heizkosten sowie einer Gleitwährung, haben einige Leute, angeblich Taxifahrer, einzelne Uber-Fahrer für die Unterschreitung von Taxitarifen bestraft. Letztes Jahr berichtete Uber über 750 Angriffe von Uber-Jägern, darunter Autofeuer in einigen Stadtteilen von Buenos Aires. Also “Feuer für die Steuer?” – The Dangerous Standoff Between Uber and Buenos Aires (englisch, CityLab, “Der gefährliche Stillstand zwischen Uber und Buenos Aires”)

2019-05-22 Spanien: “Mehr als 2.000 Taxifahrer in ganz Spanien werden gegen Uber und Cabify, unter anderem Autovermieter mit Fahrer (VTC), wegen acht Verbrechen verklagen, die von Massenbetrug bis hin zu Geldwäsche reichen. Die Kläger sind professionelle Taxifahrer, die vom Verband Plataforma Integral del Taxi (PIT) koordiniert werden und durch den ehemaligen Richter und Rechtsanwalt Elpidio Silva vertreten werden”. – Más de 2.000 taxistas interpondrán una querella contra Uber y Cabify (spanisch, Público, ” Mehr als 2.000 Taxifahrer werden eine Klage gegen Uber und Cabify einreichen”)

2019-05-21 Frankreich: Ob der Premier Edouard Phillippe der Forderung der geeinten Gewerkschaften stattgegeben hat, eine Konsultationssitzung abzuhalten, wissen wir zur Stunde nicht. Tatsache ist jedenfalls, daß gestern in Paris eine für uns ungewohnte, aber nachvollziehbare Koalition aus Taxifahrern, Fahrschulvertretern und Ambulanz-Beschäftigten gegen das LOM (Gesetzesentwurf zur Ausrichtung der Mobilität) auf die Straße und zur Nationalversammlung gezogen ist, um dagegen zu protestieren. Libération zitiert: “Über das LOM hinaus fordert (man) “die Anwendung des Thévenoud-Gesetzes von 2014 und des Grandguillaume-Gesetzes von 2016”, insbesondere ihre Bestimmungen zur Kontrolle der Plattformdaten. Eine Aussage des ehemaligen Abgeordneten Laurent Grandguillaume, Berichterstatter des gleichnamigen Gesetzes, der in einem frühen Morgen-Tweet seine Unterstützung zum Ausdruck brachte: “Die #taxi-Fahrer mobilisieren und haben Recht. Im Jahr 2016 wurde ein Gesetz verabschiedet. Warum wird es nicht vollständig angewendet, zwei Jahre, um einige Dekrete herauszubringen und warum will man es im #LOM auflösen?” Es sieht ganz so aus, als sei der Auftakt dessen, was im Ultimatum angedeutet wurde, gerade verabfolgt worden. Wir schauen mal nach den beiden erwähnten Gesetzestexten –   Premier «round» de mobilisation des taxis, auto-écoles et ambulanciers (französisch, Libération, “Erste Runde der Mobilisierung von Taxis, Fahrschulen und Krankenwagenfahrern”)

2019-05-20 Brasilien: Nicht vergessen, nicht vergeben. So, wie Daimler Benz sich in Argentinien bestens mit der Militärdiktatur arrangierte, handhabte es auch Volkswagen mit der Militärjunta in Brasilien von 1964 bis 1985. Während sich beide Konzerne heutzutage fleißig im “greenwashing” üben, klebt aber immer noch der braune Dreck an ihren Schuhsohlen. –  Militärdiktatur in Brasilien – VW betreibt Geschichtsklitterung (deutsch, ARD, “Military dictatorship in Brazil – VW is engaged in falsification of history”)

2019-05-19 Die Forschungsstelle für Verkehrsmarktrecht an der FSU Jena lädt am 24. Mai zur Tagung unter dem Titel: „Lokale Mobilität vor neuen Herausforderungen“. Die Veranstaltung führt wissenschaftliche und praktische Perspektiven auf diese Entwicklungen zusammen. Sie richtet sich an die unmittelbar betroffenen Akteure der Verkehrswirtschaft und der Kommunen sowie alle Interessierten. Wichtig: Letzter Anmeldetermin ist nur noch bis morgen, den 20. Mai möglich. (Forschungsstelle für Verkehrsmarktrecht, *.PDF)

2019-05-18 Hin und Her in Rumänien: Die rumänische Polizei hat schon mal 4 Amateure in Bukarest dingfest gemacht und in drei Fällen auch gleich die Nummernschilder beschlagnahmt. Gleichzeitig soll die Anzahl der Fahrer für die App-Piraten um 25% gefallen sein. Das muß noch mehr werden und wir wünschen der rumänischen Polizei ein frisches Halali! bei der Dingfestmachung möglichst vieler dieser Kollaborateure! Gleichzeitig lenkte jedoch Transportminister Răzvan Cuc (PSD) ein und versprach eine Regulierung für App-Piraten “binnen kürzester” Zeit. Die Regierung kann sich gerne noch viel Zeit damit lassen… – Romanian transport minister advises Uber, Bolt drivers to go to court if fined (englisch, Romania Insider, “Rumänischer Verkehrsminister rät Uber und Bolt-Fahrern, im Falle einer Geldstrafe vor Gericht zu gehen”)

2019-05-18 Wer liefert eigentlich das erbärmlichere Armutszeugnis ab? Rechtsradikale Pop-Ulisten oder marktradikale Pro-Stitutes?

 

 

2019-05-17 Frankreich: Dicke Luft wegen des geplanten LOM-Gesetzes (Gesetzesentwurf zur Ausrichtung der Mobilität) Die französischen Taxigewerkschaften taten sich zusammen und schickten dem Premierminister Edouard Phillipe am 15. Mai ein Ultimatum. Hier unsere Übersetzung:

Gewerkschaftsübergreifender Brief an den Premierminister

Herr Premierminister,

Im Rahmen der Prüfung des LOM-Gesetzes (projet de loi d’orientation des mobilités) durch die Parlamentarier haben wir Sie und die Verkehrsministerin darum gebeten mit Besinnung zu verfahren, bevor unser Berufsstand allgemein in Bewegung versetzt wird.
Tatsächlich sind Ihnen die Auswirkungen bestimmter Artikel dieses Gesetzes auf die Überlebensfähigkeit der 60.000 Unternehmen unserer Branche sowie der 30.000 betroffenen Arbeitsplätze nicht unbekannt.
Die einzige Antwort, die wir bisher von der Verkehrsministerin erhalten haben, ist ein zügiges Treffen vor einer Sitzung in Brüssel am Freitag, den 17. Mai 2019 um 9.00 Uhr. Wir verstehen die eingeschränkten Tagesordnungen, glauben aber aufrichtig, dass wir etwas Besseres verdienen.
Herr Premierminister, es scheint, dass wir die wirtschaftlichen Interessen dieses Gesetzes über unseren Beruf nicht vollständig verstanden haben, obwohl das Taxi, wie Sie wissen, ein wesentlicher Akteur in der territorialen Dynamik ist.
Darüber hinaus räumt der Präsident der Republik durch die Gewährung einer Sondersitzung für den Präsidenten von Uber, Herrn Dara Khosrowshahi, den VTCs ungerechtfertigte Bedeutung ein, weshalb wir das Gefühl haben, völlig ignoriert zu werden, um nicht zu sagen, daß das leichtsinnig ist. Bis zum Beweis des Gegenteils zahlen unsere Unternehmen ihre Ausgaben und Steuern in Frankreich, was bei der Firma Uber nicht der Fall ist, es sei denn, wir irren uns.
Wünschen Sie, Herr Premierminister, dass diese Situation zu einer unbefristeten Blockade der strategischen Punkte unseres Landes (Flughäfen, Umgehungsmöglichkeiten, Bahnhöfe usw.) und damit zu einer explosiven und schwer zu kontrollierenden Situation führen würde?
Angesichts des derzeitigen Kontextes halten wir es jedoch nicht für sinnvoll, eine solche Protestbewegung zu erzeugen.
Deshalb bitten wir Sie, Herr Premierminister, so schnell wie möglich eine Konsultationssitzung abzuhalten. Cyrille JULLIEN, Projektmanager, steht Ihnen für die Durchführung Ihrer Maßnahmen für Letzteres zur Verfügung. Sie können ihn unter 6.22.42.90.06 oder 01.43.71.13.58 erreichen.
Wir danken Ihnen für Ihre freundliche Aufmerksamkeit für diesen Brief….,

Mit unserer vorzüglichen Hochachtung, Herr Premierminister (französisch, Union Nationale Des Taxis u.a.)

2019-05-17 Rumänien: Es wird noch mal eng für die App-Piraten Uber und Taxify (neu:Bolt). Die rumänische Regierung hat eine Notverordnung erlassen, die die Geldbußen für Fahrer von Mitfahrdiensten wie Uber und Taxify erhöht. Das Dekret, das am Donnerstag in Kraft trat, bestraft Fahrer, die Personen in ihrem Auto ohne gültige Taxilizenz befördern, bereits ab der ersten Straftat mit einer Geldstrafe von bis zu 1.175 Dollar (1.050 Euro). Bisher wurden Fahrer erst nach wiederholten Verstößen mit einer Geldstrafe belegt. Dies kommt einem virtuellen Verbot gleich – Romania sets big fines for drivers of ride-hailing services (englisch, FOXBusiness, “Rumänien verhängt hohe Geldbußen gegen Fahrer von Ride-Hailing-Diensten”)

2019-05-17 London: Mayor’s Question Time – 16 May 2019

2019-05-17 London: Überall die Finger mit drin. Die französische App Kapten, früher “Chauffeur Prive” genannt, hat die Genehmigung von Transport for London (TfL) erhalten, ihre Dienste in der britischen Hauptstadt anzubieten und es mit Uber sowie den historischen schwarzen Taxis der Stadt aufzunehmen. Hauptanteilseigner ist Daimler Benz. Kapten soll ebenso Bestandteil von “Free Now” werden – French ride-hailing app Kapten to launch in London, take on Uber (englisch, Reuters, “Französische App Kapten startet in London, nimmt es mit Uber auf”)

2019-05-17 Deutschland: Was man noch so machen kann, um Einfluß auf “seinen” Abgeordneten im Bundestag auszuüben. Fethi Kirbas macht’s vor – Frage von Fethi Kirbas an Christoph de Vries bezüglich Verbraucherschutz (deutsch, abgeordnetenwatch.de)

2019-05-17 Griechenland: Die Regierung hat im vergangenen Jahr nach heftigen Protesten griechischer Taxifahrer Gesetze verabschiedet, die die Nutzung von Apps wie Uber einschränken. Es wird angenommen, dass Lymberopoulos eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des Gesetzes gespielt hat. – Taxi union head backs SYRIZA ahead of elections (englisch, Kathimerini, “Taxigewerkschafts-Chef steht vor den Wahlen hinter Syriza”)

2019-05-16 Ubers Anbiederei an die Städteplaner ist genauso halbseiden, wie alles andere, was sie anpacken. In den U.S. fallen die Profis darauf jedenfalls nicht herein: „(…) Uber Movement ist kein Ersatz für die gesamten Daten, um die die Städte gebeten haben. (…) Uber Movement erzählt den Städten nicht, wie Uber selbst das Verkehrssystem beeinflusst. Untersuchungen haben gezeigt, dass Uber und Lyft das Verkehrsaufkommen in großen, dichten Städten erheblich erhöhen und die Verkehrsüberlastung verschärfen, was den Nahverkehr verlangsamt. Um die Herausforderungen von Uber und Lyft besser zu bewältigen, sollten die Städte von ihnen robustere Reisedaten verlangen“. – Accept No Substitutes for Full Trip Data From Uber and Lyft   (englisch, Transit Center, „Akzeptieren Sie keinen Ersatz für vollständige Reisedaten von Uber und Lyft“.)

2019-05-16 “Vermitteln nur an professionelle Fahrer”….oder doch an jede Vollhupe?

2019-05-16 Neues feature von der Fascho-Firma Uber: Just shut the fuck up-button! Jalopnik dazu: “Herzlichen Glückwunsch an Uber, ein Unternehmen, das derzeit von der Börse auf 67 Milliarden Dollar geschätzt wird, das noch nie Geld verdient hat und über kein tragfähiges Geschäftsmodell verfügt,  einen weiteren neuen und neuartigen Weg gefunden zu haben, seine Mitarbeiter zu entmenschlichen”. – Rich Uber Passengers Can Now Demand Silence From Their ‘Contractor’ Drivers Through the App (englisch, Jalopnik, “Reiche Uber-Passagiere können jetzt von ihren “Auftragnehmer-Fahrern” durch die App Ruhe verlangen”)

2019-05-16 Wien: Heute Taxidemo mit gebremstem Schaum. Aus dem Artikel geht eine wichtige Frage hervor: Können die österreichischen Taxifahrer als auch die deutschen überhaupt noch ihren ungewählten Vertretern, die sich als Vermittler zwischen ihnen und Politik darzustellen pflegen, trauen? – Wiener Taxler gehen am Donnerstag wieder auf die Barrikaden (deutsch, Vorarlberger Nachrichten)

2019-05-16 „Ungewöhnliche Bündnisse“. Was meint Frau Lang damit? Einen Generalstreik? Das wäre mal eine Maßnahme, die gleich eine ganze Phalanx an Forderungen in Stellung bringen könnte! Was wir vor allem brauchen, sind intelligente, unbestechliche Staatsbedienstete, die den Staat auch als humanistisches Bollwerk gegen die kalten, mathematischen Gesetzmäßigkeiten eines „Freien Marktes“ denken können und gerade NICHT lammfromm befolgen, was Ökonomie-Akademiker jahrelang in sich hineingefressen haben und jetzt auf alles anzuwenden empfehlen! – Klimakiller Uber (deutsch, neues deutschland)

2019-05-16 Tesla hat damit begonnen, die Software des Wärmemanagementsystems für seine Batterie Modell S und Modell X zu aktualisieren. Andere Hersteller wie Nio und BYD haben ähnliche Probleme mit ihren EVs, die auch schon mal in Flammen aufgehen können. Da sind wir ja mal gespannt auf die Millionen EVs, die demnächst aus Deutschland kommen sollen – Tesla issues updates for vehicle software after Hong Kong fire (englisch, KrAsia, “Tesla aktualisiert updates für Fahrzeugsoftware nach dem Brand in Hongkong”)

2019-05-16 Hongkong: Am letzten Sonntag hat wieder ein Tesla Feuer gefangen und gleich noch drei Explosionen mitgeliefert. – Tesla car catches fire in Hong Kong parking lot: media (englisch, Reuters, “Tesla fängt Feuer auf Hongkonger Parkplatz”)

2019-05-16 Luxemburg: Nun ja, ein “horizontaler Fahrstuhl” mit Autonomiestufe 5. Damit trifft es Georges Hilbert von Salez-Lentz ganz gut. Der Roboter fährt auf dem Firmengelände umher. Toll. Aber wichtige Sensoren können durch Schnee und Schmutz ausfallen. EU-weiter Durchbruch in zwei bis vier Jahren? Dream on! – «Wir sprechen von einem horizontalen Aufzug» (deutsch, L’essentiel, “We’re talking about a horizontal elevator”)

2019-05-15 Washington, DC: “Das stinkt zum Himmel!”, findet “Common Dreams”: “Uber brauchte nach einem “trostlosen” und “enttäuschenden” Börsendebüt letzte Woche dringend einen Auftrieb und der Nationale Ausschuss für Arbeitsangelegenheiten (NLRB) von Präsident Donald Trump gab ihm erst am Dienstag die Entscheidung, dass die Fahrer des Unternehmens unabhängige Unternehmer sind – und somit nicht die Rechte traditioneller Mitarbeiter haben. – ‘Stinks to High Heaven’: Calls to Investigate Trump Labor Board’s Gift to Uber Amid Stock Market Struggles (englisch, Common Dreams, “Stinkt zum Himmel”: Aufforderungen zur Untersuchung der Gabe des Trump Labor Board an Uber inmitten von Börsenkämpfen”)

2019-05-15 London: Morgen beantwortet der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan der London Assembly (Greater London Authority) Fragen zu seiner “grünen” Politik. Besonders die gebeutelten Black Cabs dürften aufhorchen – Climate crisis, TfL ads, global warming & taxi accessibility at MQT (Mayor’s Question Time) (englisch, London Assembly, “Klimakrise, TfL-Anzeigen, globale Erwärmung & Taxianbindung bei MQT”)

2019-05-15 In ihrem Beitrag zur “Findungskommission” am 10. Mai präsentierten die “Tagesthemen” der ARD den Chef der Berliner Taxi-Innung, Leszek Nadolski, an erster Stelle. Das ist hochverdient und vollkommen richtig so. Einige werden sich aber gefragt haben, warum da dieser Rohleder vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) ausgerechnet zum Thema Personenbeförderung befragt wurde. Dieser Text gibt Auskunft darüber, was sonst noch so hinter der geplanten, digitalen Eintütung des Taxigewerbes stecken dürfte. Denn sie wollen keine anonymen Fahrgäste mit unerfasster Wegstrecke. Wir allerdings schon! “Auf EU-Ebene haben sich Plattformunternehmen in der Lobbyorganisation „DIGITALEUROPE“ zusammengeschlossen, in den USA nennen sie sich „Coalition of Services Industries“ und in Deutschland sind sie dem Branchenverband „BITKOM“ beigetreten. In klassischer Freihandels-Manier rufen sie zum Kampf gegen den „digitalen Protektionismus“ auf und fordern den Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse in der Digitalbranche. Neben dem Abbau von Zöllen auf digitale Produkte und der Absicherung von ausländischen Investitionen liegt ihr Hauptinteresse auf der Umgehung von Datenschutzrichtlinien. Insbesondere Lokalisierungsbestimmungen, die Plattformen dazu verpflichten, die Daten ihrer Nutzer lokal zu speichern, würden zu Wachstumseinbußen und hohen Kosten führen, argumentieren die Plattformunternehmen”. – Plattformkapitalismus und der neue Traum vom freien Markt (deutsch, Attac Theorieblog, 14. April, Dank an Kollege “Didi”)

2019-05-15 Seoul: Jetzt sind sie wieder auf der Straße. “Eine Gewerkschaft selbständiger Taxifahrer in Seoul hat die Aussetzung der Mitfahrgelegenheiten eines lokalen Start-ups gefordert”. Diesmal geht es gegen den Mietwagen-Piraten “TADA” – Seoul Taxi Drivers Rally against ‘Tada’ Ride-Sharing Service (englisch, KBS, “Seouls Taxifahrer demonstrieren gegen ‘Tada’ Mitfahrzentrale “)

2019-05-15 Montréal: Der korrupte Pfusch der Legault-Regierung. Québec wird durch die mit dem Gesetzentwurf 17 der Legault-Regierung eingeleitete Reform der Taxigewerbe verlieren. Das Institut für sozioökonomische Forschung und  Informationen (IRIS) veröffentlicht heute ein Factsheet, das die Situation für Fahrer, Passagiere und die Bevölkerung von Québec zusammenfasst. “Die Gewinne von Unternehmen wie Uber, die dadurch erzielt werden, dass sie Arbeitnehmer in der Taxiindustrie verletzlich machen, gehen direkt aus Québec heraus”, sagt Guillaume Hébert, Forscher bei IRIS. “Der ökonomische Nationalismus der Regierung, der sie dazu bringt, ihre Hauptverwaltung in Québec beizubehalten oder das Angebotsmanagement in der Landwirtschaft verteidigen zu wollen, gilt eindeutig nicht für die Taxiindustrie. – La réforme de l’industrie du taxi ne profitera qu’à Uber (französisch, Newswire.ca, “Die Reform der Taxiindustrie wird nur Uber zugute kommen”. Mit link zum Download im Artikel)

2019-05-15 Minsk: Verlautbarung aus einem krassen Bakschisch-Land. MART, das Verkehrsministerium, die Minsker Stadtverwaltung auf der einen Seite und die größten Taxidienste der Stadt haben am 2. November 2018 ein Memorandum zur Begrenzung der Taxigebühren während der 2. Europameisterschaften 2019 unterzeichnet. Gemäß seinen Bestimmungen werden für den Zeitraum vom 15. Juni bis 5. Juli 2019 die Taxidienste so viel verlangen wie am 1. April 2019 – Minsk taxi services promise to keep prices in check during European Games (englisch, Belarusian Telegraph Agency (BELTA), “Minsker Taxidienste versprechen, die Preise während der Europäischen Spiele im Auge zu behalten”)

2019-05-15 Nizza: Saure Taxifahrer blockierten anlässlich der Filmfestspiele in Cannes stundenlang Airport aus Protest gegen App-Piraten. VTC-Fahrer haut Taxifahrerin um. Präziser: “Ungeplante Kontrollen von lizensierten Taxifahrern im Rahmen einer Betrugsbekämpfung haben die Taxigewerkschaft Nizza offensichtlich dazu veranlasst, Maßnahmen zu ergreifen und ab heute 9.00 Uhr Ortszeit haben die Fahrer eine Blockade eingerichtet, die es privaten Chauffeuren nicht erlaubte, ein- oder auszufahren” – Angry taxi drivers block airport as Cannes festival opens (englisch, France24, “Wütende Taxifahrer blockieren den Flughafen bei der Eröffnung des Cannes-Festivals”)

2019-05-15 Südkorea: So sinnlos! Ein weiterer 77-Jähriger südkoreanischer Taxifahrer verbrennt sich selbst in Seoul. Es sieht aus, wie Protest gegen Ride-Hailing. Aber arbeiten mit 77? Das sieht noch viel schlimmer aus! – Elderly Taxi Driver Dies after Self-immolation (englisch, KBS, “Älterer Taxifahrer stirbt nach Selbstverbrennung”)

2019-05-15 Und sie werden tiefer stürzen! – Uber is not a growth company, says billionaire investor Mark Cuban (englisch, CNBC-video, “Uber ist kein Wachstumsunternehmen, sagt der Milliardär Mark Cuban”)

2019-05-15 Das sind die 27 Banken, die diesen verzapften Mist mit dem Börsengang der Uber-Looser unterstützt haben – Morgan Stanley, Goldman Sachs, and all 27 other banks working on Uber’s mega-IPO (englisch, Business Insider, “Morgan Stanley, Goldman Sachs und alle 27 anderen Banken, die an Ubers Mega-IPO arbeiten”, 14. April)

2019-05-15 Virginia: Ride-Hailing “background-checks” der Fahrer von privaten Anbietern: Mies genug für jeden denkbaren Skandal. “Ali wird beschuldigt, in den 1980er Jahren Kriegsverbrechen begangen zu haben, während er als Militärkommandant unter dem damaligen somalischen Führer Mohamed Siad Barre diente. In einem Dokumentarfilm der Canadian Broadcasting Corporation waren Augenzeugen zu sehen, die behaupten, dass er bekanntlich brutale Folterungen und Hinrichtungen geleitet hat”. – Alleged Somali war criminal has been driving for Uber, Lyft in Virginia (englisch, Washington Examiner, “Angeblicher somalischer Kriegsverbrecher fährt für Uber, Lyft in Virginia”)

2019-05-13 “So gesehen scheint die Technologiebranche gar nicht so innovativ zu sein. Oder besser gesagt, ihre einzige Innovation scheint darin zu bestehen, Arbeiter mit mehr Grausamkeit auszubeuten und sich inmitten von mehr Transaktionen zu positionieren. Zugegeben, es gibt bestimmte Dienste, die durch Apps und Smartphones bequemer geworden sind – aber es gibt keinen Grund, warum die Bequemlichkeit zu den hohen Kosten kommen muss, die sie verursacht, abgesehen von der unersättlichen Lust der Technologieindustrie auf Profit” – Silicon Valley makes everything worse: Four industries that Big Tech has ruined (englisch, Salon, “Silicon Valley macht alles noch schlimmer: Vier Branchen, die Big Tech ruiniert hat”)

2019-05-13 Jetzt aber mal richtig “Filmchen”. Laut Finanz-Rhetorik implodiert Uber in sechs Monaten. Viel Zeit und noch mehr Geld, um Vertreter der Politischen Klasse zu kaufen und damit in den steuersprudelnden ÖPNV hineinzugrätschen. Viel greenwashing. Auch auf Seiten der Autoindustrie. Diese Doku von Arte zeigt u.a. auf, wie damals die Ölindustrie zunächst umweltfreundlicheren ÖPNV verhinderte und dann die Autoindustrie zum Multiplikatoren des MIV (Motorisierter Individualverkehr) wurde. Alles eine Frage der “Volkserziehung”. Jetzt möchten sie gerne wieder pseudosozialistisch zurück und trotzdem abkassieren. Ein Exempel soll am Taxigewerbe statuiert werden. Es ist ein Klimafilm, gewiß! Aber die Präsentation unter Einbeziehung der sozialen Frage betrachten wir denn doch als fortschrittlich. Das Lamento der App-Hersteller und der Autoindustrie muß immer unter mindestens beiden Aspekten beleuchtet werden. – Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen? (deutsch/französisch, ARTE, Video: 1:39h, “The earth destroyers: Are we humans the evil ones?”, link geht zu youtube, diese Doku wurde uns von einer sehr jungen Dame zugetragen)

2019-05-13 Man muß auch mal entspannen und könnte ja ein movie gucken. Unterwasserfilme von der Waschmaschine haben wir gerade nicht im Angebot. Aber wie wäre es mit einem unidirektionalen Zombiefilmchen. Ein “Happy End” für den Zuschauer ist absehbar! – Uber Technologies Inc. (englisch, Tradingview, Chart)

2019-05-13 Glasgow: “Frauen”-Taxi wegen unannehmbarer Bedingungen von Lizenzkommission des Stadtrates abgelehnt. “Es wurde berichtet, daß der Ausschuss die Frage stellte, warum männliche Kinder den Service nur bis zum Alter von 11 Jahren in Anspruch nehmen dürfen und daß die Fahrbedingungen bedeuten, daß keinem Fahrgast die Beförderung verweigert werden sollte, abgesehen von bestimmten Umständen, z.B. wenn er zu betrunken ist”. Kleiner Hinweis: In Berlin kann Frau sehr wohl eine Taxifahrerin für sich in den Funkzentralen bestellen – Glasgow City Council reject women only taxi service (englisch, Institute of Licensing, “Der Stadtrat von Glasgow lehnt den reinen Taxidienst für Frauen ab”)

2019-05-13 Unsere Forderung an den Berliner Senat resp. Frau Günther: Jagen Sie endlich diese Pfuscher-Firma aus der Stadt! Verbieten Sie Uber! Und jagen Sie Grenell gleich mit aus der Stadt! Leisten Sie Ihren Beitrag für den sozialen Frieden!

2019-05-13 Das Uber-Desaster nimmt Formen an. Bonzen wimmern leise vor sich hin: Am Tag nach der Ergebnispräsentation von Son rutschte SoftBank um 5,4% ab und fiel am Montag wieder, mit einem Rückgang von 4,9%. (…) SoftBank hat rund 9 Milliarden Dollar an Marktwert verloren, obwohl sie letzte Woche berichteten, dass sich der Gewinn dank des Bewertungsgewinns aus ihrer Beteiligung an dem US-amerikanischen Ride-Hailing-Giganten mehr als verdreifacht hat. Hätte sie doch nur jemand gewarnt…. – SoftBank’s Market Value Slides $9 Billion as Uber IPO Flops (englisch, Bloomberg, “SoftBanks Marktwert sinkt um 9 Milliarden Dollar, da der Uber-IPO ins Stocken gerät”)

2019-05-13 Schon etwas älter, aber zur Vervollständigung des Bildes interessant, wer noch so die Deppen über’n Tisch gezogen hat, die Aktien von Uber gekauft haben und jetzt für ihre selbstverschuldete Uninformiertheit ausbluten müssen – Uber’s Top Investors (englisch, Investopedia, “Ubers Top-Investoren “, 30. April)

2019-05-13 Amsterdam: Wenn das Wunschdenken stärker ist, als der Realitätssinn. Forbes sinniert über die Folgen, wenn eine Stadt wie Amsterdam alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verbannt: “Die Idee Amsterdams wird sicherlich von der Berücksichtigung des Lärms und der Luftverschmutzung in seiner Stadt getragen, aber sie hat das Potenzial, die Stadt vom Rest der Niederlande und Europas zu isolieren”. – Amsterdam May Ban Gasoline-Powered Vehicles In 2030. What Will That Look Like? (englisch, Forbes, “Amsterdam könnte 2030 benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge verbieten. Wie wird das aussehen?” 7. Mai)

2019-05-13 re:publica 2019 – Alex Rosenblat: The Algorithmic Boss

2019-05-12 Twitter / Markku Laakso “Weiterhin Krieg in Neukölln! Es gab im Dunkel der Nacht in Neukölln wieder Angriffe auf abgestellte Taxen. Irgendein Schurke zersticht Autoreifen nur an Taxen! Hoffentlich erwischt man mal so einen UBER Sohn!” (7. Mai)

2019-05-12 Winfried Wolf: “Die Elektro-Pkw konnten sich aber weder vor 110 Jahren noch vor 25 Jahren durchsetzen – im Grunde aus den gleichen Gründen, die dieser Technik auch heute im Weg steht: es sind noch schwerere Autos. Sie sind deutlich teurer. Es gibt lange Ladezeiten. Es bleibt bei kurzen Reichweiten. Es kommt zu massiven neuen Abhängigkeiten von knappen Rohstoffen“. Wilde Onlinedebatte auf Telepolis. Wer’s gerne liest... – “Neuer Reform-Furz” (deutsch, Telepolis, “New reform fart”, 8.Mai)

2019-05-12 E-Desaster: “Dass mit den staatlich geförderten Batteriefabriken der große Aufschwung der Elektroautos in Frankreich und Deutschland kommt, darf noch bezweifelt werden. Dass er aber kommen muss, wissen die Spitzenmanager der Autokonzerne”. – Mehr Staatsknete für E-Autos (deutsch, junge Welt, “More state dough for e-cars”)

2019-05-12

2019-05-12 Die Süddeutsche läßt in einem Essay von “Neiddebatte” und “jeder Cent sei ihnen gegönnt” blubbern. Forbes zeigt uns die drei Gesichter der “Hauptgewinner” der Ponzi-Lotterie. Hauptgewinner sind aber alle, die es gerne sehen und die die meisten nicht sehen wollen, wie sich die Menschen mittels einer Smart-Kachel noch besser auf Schritt und Tritt überwachen lassen. Und dies antidemokratisch, nein, totalitär ausnutzen werden. Dieser kolossale Rückschritt ist mit Geld überhaupt nicht zu bezahlen – Uber IPO: Here’s Who Stood To Get Big Payouts (englisch, Forbes, “Uber-Börsengang: Hier ist, wer dafür stand, große Auszahlungen zu erhalten”, 10. April)

2019-05-12 Das Claas Relotius Gedenkmagazin startete gestern schonmal einen Weiterbeatmungs-Versuch für den jämmerlichen Uber-Scam. Mietwagen mit Fahrer nicht so cool wegen abzuservierender Humanoiden; voll in den steuersubventionierten ÖPNV hineingrätschen: coool! – Uber das Auto hinaus (deutsch, Der Spiegel, “Uber is Heading Beyond the Car”)

2019-05-12 “Eher Kunst, mehr Psychologie”. Aha. Der saudische Staatsfonds (PIF) verliert bei Ubers Börsengang 201,5 Mio $ und steckt fest mit 3,3 Mrd $. Die Überschrift ist reißerisch. Aber wir wünschen viel Spaß beim weiteren Ausbluten, mittelalterliche Kobbab-Feudalisten! – Saudi Arabia’s Wealth Fund Is Underwater On Uber’s IPO (englisch, Fortune, “Saudi-Arabiens Staatsfonds ist beim Börsengang von Uber unter Wasser”)

2019-05-12 Softbank kassiert bei Uber-Börsengang 5,6 Mrd $ und verliert gleich mal 1 Mrd $. Jetzt können sie sechs Monate weiter ausbluten und rumsitzen und auf “das autonome Fahrzeug” warten. Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen – SoftBank reaps Uber harvest but weak debut shaves off $1bn (englisch, NIKKEI Asian Review, “SoftBank fährt Uber-Ernte ein, aber schwaches Debüt rasiert 1 Mrd. $”)

2019-05-09 Was die SPD bis jetzt zu den sog. Eckpunkten erarbeitet hat und vermutlich auch in die sog. “Findungskommission” am Freitag ins BMVI tragen könnte – We are not amused! (*.pdf)

2019-05-08 Tag der Befreiung. “In Berlin wird der 75. Jahrestag am 8. Mai 2020 einmalig ein gesetzlicher Feiertag sein. (deutsch, Wikiwand, День Победы “Liberation Day”)

2019-05-08 Warren Buffet im Interview mit CNBC: “In 54 years, I don’t think Berkshire has ever bought a new issue” Gruppenbild zweier alter Halunken mit Dame. Amüsant! – Warren Buffett: I’m not buying the Uber IPO, but I’ve never bought any IPO (englisch, CNBC, (video), “Warren Buffett: Ich kaufe den Uber-IPO nicht, aber ich habe noch nie einen IPO gekauft”)

2019-05-08 Die Lyft-Aktie kommt nicht mehr hoch …

2019-05-08 Hongkong: 42 Taxigruppen bekunden, daß sie keinen Bock auf das Luxus-Theater mit 600 “höherpreisigen” Fahrzeugen und “besserem” Service haben, weil eh’ alles schon zu teuer ist – Taxi groups try to torpedo plan for luxury cabs in Hong Kong (englisch, South China Morning Post, “Taxigruppen versuchen, den Plan für Luxustaxis in Hongkong zu torpedieren”)

2019-05-08 Das New York Mag befragt zwölf mit dem Thema befasste Leute zu Ubers bevorstehendem Börsengang. Der rote Faden durch all diese Einschätzungen ist ziemlich einhellig: Negativ! – 12 Experts on the Uber IPO and the Ridesharing Company’s Future (englisch, New York Magazine, “12 Experten zum Uber-IPO und zur Zukunft der Mitfahrgesellschaft”)

2019-05-08 Jacobin zieht nochmals eine negative Bilanz wegen Ubers Börsengang und fragt schließlich: “Wenn der neugeschaffene Bestand ein so großer Kauf ist, warum entladen sie ihn, anstatt ihn selbst zu halten?” – Uber Is a Scam (englisch, Jacobin, “Uber ist ein Betrug”)

2019-05-07 Wien: Endlich Strafe bezahlen und dann kann das weg! – Taxi gegen Uber: US-Firma zieht bei Gericht wieder den Kürzeren (deutsch, kurier.at, “Taxi against Uber: US company gets the short end of the stick in court”)

2019-05-07 Kanada. Innisfil, Ontario. Wehe, ihr überlasst Aufgaben der staatlichen Daseinsfürsorge irgendwelchen privaten Etappenräubern! Ein anschauliches Beispiel aus Kanada, wo ersatzlos Buslinien Uber überlassen wurden. Sind die so blöd oder so korrupt? -‘Uber Was Supposed To Be Our Public Transit’ (englisch, Citylab, “Uber sollte unser öffentlicher Verkehr sein”; via https://seenthis.net/people/taxi)

2019-05-07 Australien. Wir wußten schon am 30. März davon zu berichten, daß massenweise Klage erhoben würde. Auch in Australien wird sich Uber teuer verteidigen müssen. Es ist wohl eine strukturelle “Schwäche” der dem “Commonwealth” angeschlossenen Staaten, aber auch in down-under spart “Uber” kräftig an Steuerzahlungen durch Trickserei: Uber reduziert seinen Bruttogewinn aus 2018 i.H.v. 785 Mio $ auf 8,5 Mio Körperschaftssteuer – Uber Australia grosses $785m, pays $8.5m tax (englisch, Australian Financial Review, “Uber Australia verdient 785 Millionen Dollar, zahlt 8,5 Millionen Dollar Steuern”) Hinweis: Weil die paywall immer wieder mal auftaucht, kann der ganze Text offenbar immer wieder via dieses links aufgerufen werden: http://likn.de/R2R

2019-05-07 Wir rekurrieren auf eine Sendung vom 2. Mai, die Axel Rühle von der taxi TIMES auf dem Berliner UKW-Sender Pi Radio als eine gelungene Rückschau auf den bisher einzigen bundesweiten Aktionstag des Taxigewerbes als Antwort auf die anstehende Verkrüppelung des bundesrepublikanischen Personenbeförderungsgesetzes in Szene setzte. Zwei Anmerkungen erlauben wir uns hierzu. Während Rühle sich sehr wohl mit der Rhetorik des derzeitigen BM Scheuer auseinandersetzte, ist ihm im Eifer des Gefechtes der Fehler unterlaufen, ganz im Sinne des Verkehrsministers’ Rhetorik die Daseinsvorsorge auf eine beispielhafte Situation nur für geschwächte Glieder der Gesellschaft herunterzubrechen. Das ist zwar in Bezug auf die Anschaulichkeit nützlich, klammert aber die umfassende Aufgabe des Staates aus, eine Daseinsvorsorge für alle Mitglieder der Gesellschaft zu gewährleisten. Im Gegenzug zur Überlassung des Gewaltmonopols durch alle Bürger, welches ihn dazu ermächtigt, z.B. Steuersünder einzusperren. Entfernen sich Staatsbeamte von einer solchen, wichtigen bundesrepublikanischen Idee, ist sofort ihre Verfassungstreue anzuzweifeln. Jeder Schritt, der intendiert, staatliche Obliegenheiten an Privatiers auszuliefern, ist ein verfassungsfeindlicher Akt. Staatsbediensteten, die einem solchen Akt das Wort reden, ist dieses seltsame Grundvertrauen zu entziehen, von dem noch immer zu oft berichtet wird. Um nicht zuzulassen, diese Abtrünnigen weiter zu Feinden degenerieren zu lassen, sind dringend weitere Aufklärungsmaßnahmen nötig. Wir verweisen darauf, daß die Gründung der Bundesrepublik als Fortschritt aus der Erfahrung des Faschismus entstand und daß wir es nicht zulassen werden, daß Rückfahrkarten zu verkaufen sind! Mit Nichtwissen erwähnte Rühle, daß diese eine Speerspitze des militärisch-industriellen Informationskomplexes “Uber” zur allgemeinen Brechung der fortschrittlichen Arbeiterrechte in den U.S. etwa Steuern zahle. Dem ist nicht so und auch dort gibt es heftige Auseinandersetzungen um Steuernachzahlungen in Millionenhöhe.

2019-05-07 Johann Sebastian Bach – Partita for solo violin No. 2 in D minor, BWV 1004 (1720) (Chaconne – Ciaccona 3/4 d-Moll)

2019-04-30 Erfolgreicher, europäischer Widerstand am Beispiel Barcelona

2019-04-30 Dublin: In Irland fängt es wieder an zu brodeln. Die Taxifahrer bekommen’s mit als erste ab. “Mehrere Taxifahrer erzählten Joe Duffy auf RTE One’s Liveline, dass ihr Leben immer schwieriger werde, mit einer Zunahme des unsozialen Verhaltens, mit Alkohol betriebener Schlägerei und der Bildung junger Banden in der ganzen Stadt.” – ‘The city centre is like a warzone’ – taxi drivers speak out about threatening behaviour after racist attack video goes viral (englisch, Independent-ie, “Das Stadtzentrum ist wie ein Kriegsgebiet” – Taxifahrer sprechen über bedrohliches Verhalten, nachdem rassistisches Angriffsvideo viral wird”)

2019-04-30 Birmingham: Kaum haben die traditionellen Black Cabs mit Schleichaktionen gegen die Klimawucherei begonnen, spitzbübelt auch schon Indiens Ola als vermeintlicher Uber-Konkurrent in den “Markt” hinein. Mit gleichen, salbungsvollen Versprechungen wie der Schaffung von Arbeitsplätzen und z.B. die Black Cabs in ihr Angebot integrieren zu wollen. Diese jedoch werden Ola was husten! – New Uber rival Ola is offering FREE taxi rides in Birmingham (englisch, Birmingham Mail, “Der neue Uber-Rivale Ola bietet kostenlose Taxifahrten in Birmingham an”)

2019-04-30 Berlin: Ein von allen Seiten gut beleuchteter Artikel vom ttchef in der Taxi Times zur gestern angelaufenen Aktionsserie der “Taxi Gruppe Berlin” am TXL und resümierend genau ins Schwarze getroffen. Chapeau! Ein Plädoyer für unabhängige Presse. “Das Heft des Handelns liegt einzig und allein in der Hand von Frau Günther und Herrn Müller. Diese beiden müssen kraft ihres Amtes endlich beweisen, dass Berlin vor dem Rechtsmissbrauch durch einen US-Vermittler und seinen Vasallen nicht länger kapituliert. Blieben sie den Beweis weiterhin schuldig, gefährden sie den sozialen Frieden der Hauptstadt und riskieren einen Flächenbrand.” – Berliner Protestaktion ohne Organisatoren (deutsch, TAXI times, “Berlin protest action without organizers”)

2019-04-30 Taipeh: Ministerium für Verkehr und Kommunikation (MOTC) bleibt Sieger gegen Uber. (Wen wundert’s? Außer vllt. in D) “Unsere Richtlinie bleibt unverändert. Unter der Änderung muss Uber wählen, ob es als Mietwagenfirma operiert oder ein Taxiunternehmen wird, um sein Servicemodell fortzusetzen”, sagte der Eisenbahn- und Autobahnspezialist Hu Ti-chi (胡迪琦). (…) “Die Tarife müssten stunden- oder tageweise berechnet werden, so der Vorschlag zur Änderung von Artikel 103-1 der Transport Management Regulations (汽車運輸業管理條例), der als “Uber-Klausel” bezeichnet wird – Uber and ministry in deadlock over amendment (englisch, Taipei Times, “Uber und Ministerium in der Sackgasse über die Änderung”)

2019-04-30 Ralf Eismann‏ / Twitter: “Der Mietwagen-Anbieter der Bahn scheitert mit dem Antrag auf einen Betrieb mit 100 Fahrzeugen. Die Stadt sieht darin eine Gefahr für den ÖPNV und das Taxigewerbe.”

2019-04-29 Und immer schön auf Uber einprügeln! (Keine Sorge, die Autoindustrie kommt auch noch dran) Hier ein weiteres Sahne-Stückchen auf “Seeking Alpha” vom 24.4.: “Ich bin ein großer Fan von Ockhams Rasiermesser – im Grunde genommen sind einfachere Lösungen eher richtig als komplexe. Vor zwei Jahren, nach vier Monaten im Amt als Präsident von Uber – nach der Rettung der Target Post-Kreditkarten-Hacking-Krise – kündigte Jeff Jones hastig. Er ließ Hunderte von Millionen Aktienoptionen auf dem Tisch liegen, sollte Uber an die Börse gehen. Warum sollte jemand so etwas tun, wenn er nicht vertrieben wird? Einfach grinsen und ertragen und zur Ziellinie kommen. Nun, anscheinend fand er die ethischen Standards und kulturellen Bedingungen in Uber so unattraktiv und verwerflich und fortfahrend, dass selbst die Anziehungskraft riesiger Belohnungen nicht ausreichte, um durchzuhalten. Oh – und es war nicht das Ende seiner Karriere durch irgendeine Maßnahme, als er das tat. Heute ist er CEO von HR Block.” – Uber – Unsafe At Any Price (englisch, Seeking Alpha, “Uber – Unsicher zu jedem Preis”)

2019-04-29 Die New York Post ist außer sich vor Wut: Ein langwieriger Gerichtsstreit, der im Januar endete, gibt New Yorker Händlern das Recht, zusätzliche Gebühren für Käufe mit Kreditkarten zu erheben, solange die Preise klar sind. 4% . Nein, wie gemein! Diesen Happen für die Kreditkartenfirmen einfach den Kunden aufzubrummen! Und dann noch für’s Sparen werben, wenn cash gezahlt wird! Sehr amüsant – New Yorkers are furious over sneaky credit card surcharges (englisch, New York Post, “New Yorker sind wütend über hinterhältige Kreditkartenzuschläge”)

2019-04-27 Susan Webber und Hubert Horan hatten längst alles schlüssig zusammengefasst, wer Ubers Ende verabfolgen wird: Die erhofften Investoren, die Ubers Börsengang eine desaströse Quittung ausstellen würden und damit dem Unternehmen eine weitere Überlebenschance oberhalb eines Zeitraumes von einer weiteren Dekade deutlich auf unterhalb dessen verkürzen würden. Das war optimistisch und niemals destruktiv gemeint, sondern sachlich, begründet und mit bedeutender Erfahrung und Qualifikation ausgestattet. Nun verlinken wir auf die vielleicht letzte, ebenfalls gut begründete Warnung im Magazin “Forbes”. Der Autor macht sich sogar bereits Gedanken darüber, wie Uber sich nach seinem Absturz, ähnlich der Erfahrungen aus der Luftfahrtindustrie, für die niemand anderes kompetenter berichtet hat, als Hubert Horan, mit “Wettbewerbern” verbinden könnte, um überhaupt zu überleben. Es gibt da ein paar Spezialvasallen, die genau so auf Demokratie und Daseinsvorsorge in ihren Homebases sch….., um dafür als profitgierig genug infrage zu kommen. Diese Firmen bzw. deren Besitzer, sind reich genug, um sich einerseits eine Schar grünlackierter Politchargen zu halten, als auch einflussreich genug , die Bevölkerungen in den Ziellagern mit “modernen” Bewußtseinslagen zu versorgen. Und das, obwohl in unserer schönen Informationsgesellschaft jeder wissen kann, daß Ridehailing-Flotten nichts anderes tun, als die begrenzte Anzahl an Straßen zu verstopfen und jeder lesen kann, daß Uber genau auch den ÖPNV offensiv zu bekämpfen angekündigt hat! – Uber IPO: What’s A Few Billion Among Friends? (englisch, Forbes, “Ubers Börsengang: Was sind ein paar Milliarden unter Freunden?)

2019-04-24 Neues aus Hamburg: “Dass Moias Markteintritt darüberhinaus zur Vernichtung von Arbeitsplätzen im Taxigewerbe führen wird, dass wirtschaftliche Existenzen vernichtet werden, lassen die Moia-Anwälte ebenfalls unerörtert.” – Status: Noch mehr nachgelegt (deutsch, Die Klage)

2019-04-24 Christian Lehmann / Twitter: Kannste dir nicht ausdenken. Ein aufschlußreiches Interview mit einem VW-Manager im Handelsblatt. Im schönsten Dummsprech repetiert Thomas Sedran, wie diese Roßtäuscher wieder Kontrolle mittels Verfahren, die sie nicht kontrollieren können, darüber erlangen wollen, was sie gerade auch nicht kontrollieren. Außer Hannover und Hamburg jedenfalls. Die fabulierten Unsummen, die dafür abgerufen werden sollen, bestünden ergo z.B. in der Erleichterung und Abwrackung des Taxigewerbes. 5 Mrd. jährlich sind ja ein Sümmchen für unbezahlbare, hochtrabende Utopien. Daß solche Schaumschläger auch noch 2025 auf den Allerwertesten fallen können, weiß die politische Klasse ja selber, n’est-ce pas?

2019-04-24 Japan: Frontal-Attacke von Joint Venture zwischen Softbank und Didi Chuxing namens Didi Mobility Japan auf japanische Taxifahrer! Auch Reuters fällt auf, daß das in Japan ja eigentlich verboten ist und eben nur unter Zusammenarbeit mit Taxis geht. Wäre reizvoll, mal japanische Taxiorganisationen nach ihrer Meinung dazu zu befragen… – Didi-SoftBank taxi-hailing JV expands to 13 cities across Japan (englisch, Reuters, “Didi-SoftBank Taxi-Hailing JV expandiert in 13 Städte in ganz Japan”)

2019-04-24 Die Profizocker von der Wall Street reagieren mit ihrem distinguierten Geldsprech ziemlich deutlich auf die vollmundigen Ankündigungen von Großm… Elon Musk, eine utopische Flotte Robo-Taxis zu emittieren. Soll heißen: Sie machen Tesla Vorhaltungen, weil sie mit den Geschäftsergebnissen nicht zufrieden sind und zweifeln offen die Reife des Produktes an: “Teslas “zielgerichteter Zeitplan sowohl für das volle Selbstfahren als auch für den Robotertaxi-Service ist zumindest aggressiv”, sagten sie und fragten, ob das Unternehmen mit seinem visionsbasierten Ansatz die Herausforderungen einer völlig autonomen Fahrt lösen kann.” BlingBling! – Wall Street analysts are mostly skeptical of Tesla’s robo-taxi plans (englisch, MarketWatch, “Wall Street-Analysten sind meist skeptisch gegenüber Teslas Robo-Taxi-Plänen”)

2019-04-24 Toronto: Und es ist wieder passiert! 34-Jährige steigt früh morgens in Privatwagen ein, dessen Fahrer behauptet, “ihr” Fahrer zu sein und überlebt sexuellen Überfall. Die Polizei will nicht sagen, als Fahrer welcher Firma er sich ausgab. Das riecht schon wieder nach Nachrichtenunterdrückung, wie im Fall “Cadet” in Staffordshire. Die Kommunikationsstrategie der Wagenruf-App-Firmen für mehr “awareness” ist krachend gescheitert – Police look for man in early 30s who posed as ride-hail driver in alleged sexual assault (englisch, CBC, “Die Polizei sucht nach einem Mann Anfang 30, der sich als Ruf-App-Fahrer bei angeblichem sexuellen Übergriff ausgegeben hat”)

2019-04-23 Contra die Verblödung: Forbes stimmt in den Abgesang auf die Trash-Firma Uber ein. “Uber kann ein riesiges Unternehmen sein, oder es kann ein profitables Unternehmen sein, aber es kann nicht beides sein.” – Uber’s IPO Valuation Makes No Sense Wir verweisen nochmals auf die längst erfolgte, seriöse Beurteilung fähiger, gut ausgebildeter Fachleute (englisch, Forbes, “Uber’s IPO-Bewertung macht keinen Sinn”)

2019-04-23 Zur Kenntnisnahme für den Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.: Wer sich Direktiven des Konzern-Geschützes “EU” verpflichtet fühlt, sollte diese neuerlichen Richtlinien für’s eigene Voranschreiten verinnerlichen und nicht Leute an den Pranger stellen, die 100% zuverlässige Basis-Arbeit leisten! Wir erwarten keine “Entschuldigung”, die in politischen Auseinandersetzungen eher kontraproduktiv wirkte. Wir erwarten politische Erfolge im Sinne der TaxifahrerInnen! – Whistleblower: Neue Vorschriften für EU-weiten Schutz von Informanten (deutsch, Europäisches Parlament, 16. April)

2019-04-23 Stockholm: Ist das nun Kreditkartenwerbung oder eine Sympathieavance für ausländische Arbeiter gegen rechtspopulistische Propaganda? Sicher denkbar. Aber vielmehr ist es Werbung für die besondere Professionalität eines geübten Taxifahrers. Das Geheimnis lautet: Menschenkenntnis! Bei Uber nicht zum Billigpreis zu haben. Da gibt es keine echten Taxifahrer. Die Story kurz erzählt: Türkischer Taxifahrer bringt Geschäftsmann zum Flughafen und der stellt panisch fest, seine Brieftasche vergessen zu haben. Der Taxifahrer Temel bietet dem Fahrgast seine Kreditkarte leihweise für die anstehenden zwei Tage an. Fahrgast Östlund kommt zurück und möchte die geliehene Summe mehrfach vergelten. Ömer Temel stellt auch klar, daß er damit nicht exemplarisch für die Gastfreundschaft in der Türkei stünde. Christer Östlund findet: “Menschen wie Ömer werden die Welt retten.” Wir finden: So etwas kann man nur machen, wenn man die Eckdaten sicher weiß. Vielleicht ist Östlund ja auch Stammfahrgast der Funkgesellschaft. Die Schweden sind untereinander ein sehr solidarisches Völkchen und das wird perfide von Banken und Politik ausgenutzt, sie fürchterlich über den Tisch zu ziehen! Aber das tun diese beiden Tätergruppen überall woanders auch! – Un chauffeur de taxi turc émeut la Suède par sa générosité (französisch, LePetitJournal, “Ein türkischer Taxifahrer bewegt Schweden mit seiner Großzügigkeit”)

2019-04-23 Jakarta: Taxifirma Blue Bird wird in Südost-Asien erste, die emissionsfreie Taxifahrten anbieten kann. Zunächst werden fünf Tesla und 25 BYD eingesetzt. Da dürfte ein Kaufpreisunterschied zutage treten. Eine Ladestation wurde im Hauptquartier errichtet. – Indonesia taxi king adds Tesla and BYD electric cars to fleet (englisch, Nikkei Asian Review, “Indonesischer Taxikönig erweitert Flotte um Tesla und BYD Elektroautos”)

2019-04-22 Birmingham: Taxifahrer wollen zwei Wochen lang Schleich-Demos durchführen. Hunderte müssten upgraden oder täglich 8£ in der “Clean Air Zone” berappen. Heute von 8h – 10h geht es los. – This is when the go-slow taxi drivers protests will take place in Birmingham (englisch, Birmingham Mail, “Zu diesem Zeitpunkt finden die Schleich-Proteste der Taxifahrer in Birmingham statt”)

2019-04-22 Neue Doku von Greg Lovett und Danielle Furfaro im Entstehen: “Burying Our Brothers”. Why Are NY Taxi Drivers Killing Themselves? (Trailer auf youtube)(englisch, Indigogo, “Unsere Brüder begraben” Ein Dokumentarfilm über den Aufstieg von Uber und den Tod von Taxifahrern in New York)

2019-04-22

2019-04-22 Süd-Korea: Es sieht aus, wie eine coole, anspruchsvolle Lösung für Hörgeschädigte, trotzdem ein Fahrzeug führen zu können. Warum dies im Beispiel auch auf Taxifahrer zugeschnitten wird, finden wir problematisch. So sehen die Versprechungen aus, die vorgeben, technische Lösungen für Probleme zu finden, die doch durch ein soziales Staatswesen besser gelöst werden können. Stichwort: Umlagefinanzierte Rente! Zu alte Taxifahrer sollte es gar nicht geben dürfen, wenn ihre Rente auskömmlich wäre! – New app enables hearing-impaired taxi drivers in South Korea (englisch, Press TV, “Neue App ermöglicht hörgeschädigte Taxifahrer in Südkorea”)

2019-04-21 Ubers einzige Chance, jemals Profitabilität zu erzielen und damit erfolgreich an der Börse zu werden, wären echte Robotaxis. Solange werden sie weiter auf die Fahrer eindreschen, bis sie sie alle entlassen! Nachdem bereits die Chefwissenschaftlerin von ATG, Raquel Urtasu, eingestand, dass es mit den autonomen Fahrzeugen noch sehr lange dauern werde, leakt jetzt ein weiterer, ungenannt bleibend wollender Mitarbeiter bei ATG z.B. Folgendes: “Es hat den Anschein, wenn man sich ansieht, wie Eric Meyhofer ATG betreibt, weiß ich nicht, ob wir tatsächlich ein Produkt bauen”, sagte ein Mitarbeiter, der aus Angst vor Vergeltung anonym bleiben wollte. “Es scheint, als würden wir ein wissenschaftliches Experiment durchführen.” Und: “Wiederum andere erklärten uns, dass die Bezahlung so gut ist, dass viele Leute im Kopfeinziehen-Modus sind und nicht zuviel Staub aufwirbeln wollten, wie gut das Auto funktioniert.” “BI” nennt noch ein paar technische Fakten, was los ist. Hoffentlich lesen die zukünftigen Investoren Zeitung! – An engineer at Uber’s self-driving-car unit warns that it’s more like ‘a science experiment’ than a real car capable of driving itself (englisch, Business Insider, “Ein Ingenieur von Ubers selbstfahrender Autoeinheit warnt, dass es eher ein wissenschaftliches Experiment als ein echtes Auto ist, das in der Lage ist, selbst zu fahren” Hinweis: Die Soft-Paywall kann umgangen werden, wenn man den Browser auf “Leseansicht” schaltet)

2019-04-21 Shenyang, China: Wenn’s richtig kalt wird, können EVs (electric vehicles) nicht starten. Rauhes Klima verhindert Shenyangs ehrgeizige Pläne für Ride-Hailing Wagen, Taxis und Bus-Gesellschaften – Shenyang wants a green taxi fleet, but its cold winters might crimp that plan (englisch, KrASIA, “Shenyang will eine grüne Taxi-Flotte, aber seine kalten Winter könnten diesem Plan dazwischenkommen”)

2019-04-20 Rumänien: Da schau her! PriceWaterhouseCoopers, der windige Ex-Buchhalter von Yukos Oil (Chodorkowski) schätzt dann mal mit tropfenden Lefzen den “Personenmobilitätsmarkt”-Kuchen incl. Apps und Taxis, um den die Rumänen zu erleichtern wären, auf 1,6 Mrd. Rumänische Lei (ca. 336,3 Mio €) pro Jahr – Study: Local urban mobility market, including taxi services, valued at RON 1.6 billion (englisch, Business Review, “Studie: Lokaler Markt für städtische Mobilität, einschließlich Taxidienste, mit einem Wert von 1,6 Mrd. RON”)

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