Aus der Presse

Unsere “aus der Presse”-Seite zieht um auf www.taxi-agentur.de, künftig wird hier bei taxi-innung.de “nur” der RSS-Feed der Taxi-Agentur eingeblendet.
Das bedeutet, die 50 letzten Meldungen sind hier als Übersicht zu sehen. Für die Archivsuche und für anclickbare Links zu den Originalmeldungen → www.taxi-agentur.de
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Our “from the press” page moves to www.taxi-agentur.de, in future “only” the RSS feed of the taxi agency will be shown here at taxi-innung.de
That means, the last 50 messages are to be seen here as an overview. For the archive search and for clickable links to the original reports → www.taxi-agentur.de 
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  • Taxigruppe Berlin produziert unterirdisches, antipluralistisches Separatistenvideo – will offenbar die bundesweite Solidarität kapern
    am 25. Februar 2020

    2020-25-02 Berlin: Das Teil ist richtig Scheiße gemacht. Wer eigentlich soll das Geraune da im Hintergrund verstehen, wenn er/sie des Türkischen/Arabischen nicht mächtig ist? Ultraegoisten vielleicht, die doch mit Uber und FreeNow kollaborieren? Wir fordern die Taxi Gruppe Berlin auf, dieses Video sofort einzustampfen! Es ist unredlich, sich der Vorarbeit derjenigen Leute zu bemächtigen, die sich bemühen, eine bundesweite Einigkeit aller Betroffenen herzustellen, nur um dann nach Gutdünken sein eigenes Süppchen zu kochen. Sollte die Taxi Gruppe Berlin etwa sehr schnell vergessen haben, wie pluralistischer Widerstand funktioniert? Habt ihr etwa vergessen, daß die Geldbesitzer zur Erreichung ihrer Ziele bereit sind, Hunderttausende über die Klinge springen zu lassen? Wir möchten Euch außerdem daran erinnern, daß TaxiarbeiterInnen aus vielen anderen Kulturräumen eingewandert sind und sich in Eurem Video nicht repräsentiert fühlen dürften. Bezüglich der Routenwahl können wir uns noch gut entsinnen, daß im letzten Jahr während der Sternfahrt irgendwelche beknackten “Ordner” den Demozug zum Brandenburger Tor in der Masurenallee aufgehalten haben, was dazu führte, daß viele Teilnehmer die Kundgebung nicht rechtzeitig erreichen konnten. Wir sind uns bis heute nicht sicher, ob diese “Aktion” nicht eher als eine von Agents Provocateurs zu werten ist.  Falls es Euch noch keiner gesagt hat: Ihr schadet gerade unserem gemeinsamen Anliegen. Und um es abschließend ganz klar zu sagen: Wir kämpfen hier um unsere Existenzen! Das ist kein Spiel und erlaubt schon gar keine unüberlegten Veröffentlichungen irgendwelcher Youtubereien! Die gleiche Kraft der Solidarität des gesamten Taxigewerbes, die den Bundesverband bei der Durchführung seiner Aktion zu Durchschlag verholfen hat, könnt ihr nicht für Euch allein beanspruchen! Aber Ihr könntet sie tatsächlich verlieren. Unsere Forderung an Euch ist klar: Ihr stampft dieses beknackte Machwerk sofort wieder ein, oder wir entziehen Euch unsere Solidarität! Dann könnt ihr Euren Taxikorso ganz allein als egoistische Chaostruppe durchziehen und 250.000 ArbeiterInnen, die um ihre Existenzen bangen, werden Euch keine Träne hinterherweinen, wenn da was schiefgeht!

  • Gesaffelstein – Pursuit (2013)
    am 22. Februar 2020

    2020-02-22 Weil mal wieder “Berlinale” ist…. 2013 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company Performance: Gesaffelstein Mastering Engineer: Simon Davey Composer, Lyricist: Mike Levy

  • Vince Staples – Señorita (2015)
    am 22. Februar 2020

    2020-02-22

  • Moia entlässt in Hamburg 100 Festangestellte, sucht stattdessen 450€ Jobber
    am 22. Februar 2020

    2020-02-22 Hamburg: Wie unsere Partnerseite berichtet, wird nun die vom VW-Chef bereits angekündigte Kostenbremse angezogen. Details entnehmt ihr bitte dort. – Machtlos bei Moia (deutsch, Die Klage, “Powerless with Moia”)

  • Uber-Gringos zurück in Kolumbien: Taxigewerkschaft kündigt Streik an
    am 22. Februar 2020

    2020-02-22 Bogotá, Kolumbien: Das investigative kolumbianische Nachrichtenmagazin “Semana” schrieb gestern dazu: Taxifahrergewerkschaft will landesweit streiken Die Entscheidung wurde nach der Nachricht von Ubers Rückkehr in das Land getroffen. Alle Gewerkschaftsführer würden nach Bogotá kommen, um zu protestieren.Die Rückkehr Ubers in das Land löste eine Reihe von Reaktionen aus. Einige Nutzer konnten ihre Freude darüber nicht verbergen, dass sie wieder auf die Plattform zählen konnten, aber andererseits kamen die Nachrichten nicht gut an. Schon sehr früh sprach Hugo Ospina, Präsident des Verbandes der Taxibesitzer und -fahrer (APTC), darüber. In einem Interview mit Semana verglich Ospina Uber “und alle Plattformen” mit der ELN-Guerilla, sagte er, “weil sie gegen das Gesetz verstoßen”. Er versicherte auch, dass “er sich von Präsident Duque verraten fühlt”.Später versicherte er in einem Video, dass die Taxifahrer in den nächsten Tagen streiken werden, weil sie die Rückkehr der Plattform als “Angriff der Kongressabgeordneten” betrachten.“Heute sollten wir ruhig bleiben, damit sie morgen nicht sagen, dass wir diejenigen sind, die auf den Straßen der Hauptstadt Chaos verursachen”, sagte Ospina in derselben Erklärung. Er fügte hinzu, dass der Streik landesweit stattfinden wird, so dass alle Führer dieser Gewerkschaft an diesem Tag nach Bogotá kommen können.Estefanía Hernández, die Managerin von Taxis Libres, sagte im Radio, dass sie nicht glaubt, dass ein Streik die Lösung sei, sondern dass sie auch nach einem Weg suchen, um gegen die Rückkehr von Uber in das Land zu protestieren.Ubers Antrag war am 31. Januar in Kolumbien eingestellt worden. Sein Abgang erfolgte inmitten von Spannungen zwischen der nationalen Regierung und mehreren Gewerkschaften, die sich an dem nationalen Streik beteiligt hatten, der am 21. November 2019 seinen ersten Tag hatte.Nach der damaligen Änderung des Diskurses der Taxifahrer und ihrer Weigerung, die Demonstrationen gegen Präsident Duque zu unterstützen, kam in einigen Bereichen die Theorie auf, dass die Taxifahrer mit dem Präsidenten vereinbart hatten, die Plattform zu verlassen, um sich im Gegenzug nicht an den Protesten zu beteiligen, doch sowohl der Präsident als auch die Superintendentin haben diese Vorwürfe zurückgewiesen.Die Abwesenheit von Uber dauerte jedoch nur 20 Tage, da an diesem Donnerstagmorgen die Inbetriebnahme der US-Verkehrsvermittlung die Rückkehr der Plattform in das Land mit einem neuen Modell und neuen Funktionen ankündigte. Das neue Modell, das zeitlich begrenzt ist, ermöglicht es den Nutzern, ihr Ziel durch die Anmietung eines Autos mit Fahrer zu erreichen. “Wie? Indem wir einen Vertrag über unsere Anwendung mit einem einzigen Klick annehmen”, sagt das Unternehmen, das in mehr als 70 Ländern vertreten ist. Sie führten auch fünf neue Dienstleistungen ein, darunter die stundenweise Anmietung eines Fahrzeugs. – Gremio de taxistas irá a paro nacional (spanisch, Semana, “Taxifahrergewerkschaft will landesweit streiken”)    

  • Taxidemos in Berlin und Hamburg gegen staatlich gedeckte Konzernwillkür
    am 22. Februar 2020

    2020-02-22 Taxifahrerproteste in Hamburg und Berlin: Zwei Stadtstaaten, ein gefallener Groschen. Kein Grund, sich durch Spaltungsversuche seitens der “Springer SE”, die mit ihren Aktienankäufen seit Ubers Börsengang im letzten Mai vermutlich ordentlich unter Wasser geraten ist, auseinanderdividieren zu lassen. Springers angemottetes Bewußtseinsmanagement ist von Gestern.  Die “Soziale Marktwirtschaft”, diese seit der Agenda 2010 längst zu Schanden gerittene Chimäre geistert zwar noch in den Köpfen – auch eines Redners auf der Demo vorm Roten Rathaus – herum, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Der Éklat besteht jedoch längst schon im korporativen Verhalten der politischen Klasse und deren untergebener Verwaltungshierarchie. Der Kuschelkurs mit neokonservativen Unternehmensberatungen, das Beklagen dieses Undings eines “Gewährleistungsstaates”, der Ausverkauf staatlicher Obliegenheiten an Konzerne, deren Besitzer vor Liquidität kaum laufen können. Das ist die Gangart des sich als “Mitte in grünem Nebel” gerierenden rechten Randes von CDU/CSU über FDP und Grüne bis hin zur AFD. Marktradikalismus pur und maximale Heuchelei. Es ist ein böses Erwachen bei den seit Jahrzehnten altgedienten Einwanderern, daß nach dem “Jede/Jeder kann es schaffen” auf dem scherbenübersäten Tortenboden der verlogenen Staatsräson eine neue rechtlose und total überwachte, ferngesteuerte Sub-Paria-Klasse eingezogen werden soll, was Erstere die Existenzgrundlage kosten wird. Wenn sich vorgebliche Antagonisten wie ein Özdemir und ein Scheuer gegenseitig versichern, eine “Verkehrswende” auf den Weg zu bringen, dann wissen alle, daß an einer neuen Geldpeitsche für’s Gevolk gebastelt wird. Die Berliner Senats-SPD und Senats-PdL tun genau das Richtige und drängen den Fuß von Daimler Benz und ViaVan aus dem Türrahmen der Daseinsvorsorge heraus und verweigern der unwirtschaftlichen Konzernutopie das sauer verdiente Geld der Steuerzahler. Die SPD kann gerade jetzt nur gewinnen, wenn sie denn auch ihre Beteiligungen an “Clever-Shuttle” in Leipzig und Dresden annuliert.   Die Hamburger Kollegen, die, wenn vielleicht auch nicht in Bezug auf Moia, so doch im Bezug auf Uber und Freenow-Mietwagen-Geschehen einen gewissen Rückhalt durch die Verkehrsbehörde geniessen, forderten Daimler auf, von den illegalen Geschäftspraktiken abzulassen: In Berlin fehlt dieser Rückhalt völlig, hier ist das Personenbeförderungsgesetz vollends zur Makulatur degeneriert. Hier braucht es einen Weckdienst für die Politiker, die Behörden, die Öffentlichkeit. Regierung und Verwaltung haben das Interesse an ihrem Arbeitsgebiet offenbar verloren, wenn sie es denn jemals hatten. In Gesprächen mit dem Taxigewerbe zeigen sich die Allermeisten verständnisvoll, zu Taten führt dies allerdings nicht. Auch der Bundesverband für Taxi und Mietagen e. V. zeigt sich der Taxitimes gegenüber verständnisvoll: “Dass es jetzt zu solchen Kundgebungen kommt, ist Ausdruck der Existenznot unserer Kolleginnen und Kollegen, für die wir ausdrücklich größtes Verständnis haben.” Distanziert verständnisvoll. Warum nicht ein Satz wie “Existenznot…, wegen der wir Politik und Behörden eindringlich auffordern, endlich ihren Aufgaben nachzukommen.”?Herr Oppermann (Bundesverband) gibt die Antwort: „Es handelt sich nicht um eine Kundgebung des Verbands oder der im Bundesverband organisierten Verbände, da wir derzeit in einem intensiven politischen Dialog zur künftigen Marktordnung stehen und diesen konstruktiv weiterführen wollen“. Welches Wort passt nicht zu den anderen? Marktordnung?Die Solidarisierung im Vorfeld mit dem Protest von Taxifahrern und Taxiunternehmern hätte also ein Hindernis für konstruktives Weiterverhandeln dargestellt? Was verhandelt der Bundesverband in unserem Namen? Öffentlichkeit tut Not. Die Kombination von fehlender Kommunikation zur Basis und Verhandlungen über eine “Marktordnung” wirft die Frage nach der Bedeutung des Wortes “Interessensvertretung” auf. Vielleicht also, statt über Marktordnung, mal über geltendes Recht und dessen Umsetzung nicht verhandeln, sondern diese einfordern?! Und währenddessen noch mal über den Unterschied zwischen Marktordnung und Daseinsvorsorge nachdenken.  

  • Labour-geführter Stadtrat von Birmingham verlängerte Lizenz für Uber
    am 19. Februar 2020

    2020-02-19 Birmingham, England: Ist uns unter anderem vorletzte Woche durch die Lappen gegangen. Nach der vorhergegangenen, hoffnungsfrohen Ankündigung, die Lizenz für Ubers zweitwichtigsten Markt in England solange nicht zu verlängern, bis die Londoner TfL darüber entschieden hat, ob Uber denn nun “fit und proper” sei, ist der von Labour geführte Stadtrat von Birmingham bereits am 9. Februar umgekippt und hat die Lizenz für zunächst zwölf Monate verlängert. Weiter freie Fahrt für Dilettanten. – Uber Birmingham: Taxi app firm has licence renewed (englisch, BBC, “Uber Birmingham: Taxi-App-Firma bekommt Lizenz erneuert”, 10. Februar)

  • Frederick Delius – A Mass of Life (1904/05)
    am 16. Februar 2020

    2020-02-16 Eine Messe des Lebens (1904/05) für Solisten, Chor und Orchester (engl. A Mass of Life) • Bournemouth Symphony Orchestra and the Bach Choir conducted by David Hill

  • Investoren treten auf die Bremse bei Automobilneugründungen: Der Eifer für selbstfahrende Technik kühlt ab
    am 14. Februar 2020

    2020-02-14 Detroit: Wir haben, so gut es ging, keine Möglichkeit ausgelassen, auf Artikel hinzuweisen, die deutliche Zweifel an der schnellen Entwicklung des “autonomen Fahrens” anklingen ließen. Man gebe in unserer Volltextsuche einfach mal “autonom” ein… Unvergessen auch der ikonenhafte Schnappschuß des französischen “Business Insider” vom April letzten Jahres, als die wissenschaftliche Leiterin von Ubers ATG, Raquel Urtasun, eingestand, daß es mit dem “autonomen Fahren” wohl noch lange dauern würde und sich damit die einzige Chance für Uber, jemals profitabel werden zu können, in Luft auflöste. Wer in den Jahren zuvor jemals mit einem Regelungstechniker gesprochen hatte, wusste bereits, daß Fuzzylogik nicht nur ein mathematisches Problem, sondern für das “autonome Fahren” ein schier Unlösbares werden würde.Obwohl der folgende Artikel einen gewissen Brechreiz ob der unverschämten Summen frei floatierenden Kapitals von den falschen Händen in die falschen Hände erzeugt, haben wir ihn übersetzt. Zeigt er doch deutlich auf, in welche Richtung es nunmehr geht. Trotz der unschlagbaren Stärke des Taxigewerbes, dezentral organisiert zu sein, schwarmmäßig eben, böten sich ja da vielleicht sogar zentralistische Chancen bei der elektrisierten Flottenfahrerei, wozu schon Bernd Stumpf auf der letztjährigen Mitgliederversammlung der Berliner TaxiInnung am 4. November einen rationalen, durchgerechneten Optimismus verbreitete. Auch wenn klar sein dürfte, daß die Ressourcen begrenzt sind, muß auf jeden Fall das Taxigewerbe als Bestandteil des ÖPNV auch in Zukunft zu den Begünstigten gehören. Investoren treten auf die Bremse bei Automobilneugründungen Der Eifer für selbstfahrende Technik kühlt ab und in Detroit wird ein Beschleuniger abgeschaltet   Letztes Jahr nannte Ted Serbinski seinen Beschleuniger, Techstars Detroit, das “‘Comeback City’s’ Startup-Ökosystem”. Seit 2015 hat der Beschleuniger 54 Unternehmen aus dem Transportwesen unterstützt und betreut, mit der Finanzierung einiger großer Transportnamen wie Ford, Honda, AAA und Nationwide. Zu den Erfolgsgeschichten gehörten Cargo, ein Startup, das Ride-Hailing Fahrern hilft, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen, indem es fahrerfreundliche “Convenience Stores” aus ihren Autos betreibt; Splt, ein Mitfahrunternehmen, das 2018 von Bosch übernommen wurde; und Acerta, das maschinelles Lernen auf die Automobilherstellung anwendet. Aber in diesem Jahr wird Techstars Detroit keine neuen Unternehmensgründungen aufnehmen. Stattdessen wird es geschlossen, wie TechCrunch bereits berichtet hat. “Im Moment gibt es keine Finanzierung”, sagt Serbinski, der Geschäftsführer des Beschleunigers. Ein Teil des Zusammenbruchs der Organisation ist auf interne Probleme innerhalb von Techstars zurückzuführen, einem globalen Netzwerk von Beschleunigern und selbst einem Start-up, sagt Serbinski. Aber der Risikokapitalgeber gibt auch dem Fahrtwind innerhalb der Automobilbranche die Schuld: eine Verlagerung weg von Investitionen in autonome Fahrzeuge und hin zur Elektrifizierung und eine Hinwendung (kein Wortspiel beabsichtigt) zu weniger experimentellen Unternehmen, die tatsächlich Geld verdienen können. Die Zahlen des Daten- und Forschungsunternehmens Pitchbook, die letzte Woche veröffentlicht wurden, sind aufschlussreich. Die Unternehmen im Bereich “Mobilität”, zu dem die Unternehmen gehören, die an autonomen und elektrischen Fahrzeugen, Ride-Hailing, Autohandel, Transportlogistik und Mikromobilität arbeiten, brummen immer noch und beschafften 33,5 Milliarden Dollar an Risikokapital aus 756 Transaktionen im Jahr 2019. Aber das sind 25,2 Milliarden Dollar weniger und 130 weniger als im Jahr zuvor. Die Autohersteller, inspiriert von den staatlichen Vorschriften in China und Europa und dem Versprechen, leichter zu bauen und billiger zu warten, gießen weiterhin Milliarden in die Elektrifizierung ihrer Angebote, wie die Daten zeigen. Aber sie zogen sich von “Mobility-as-a-Service”-Angeboten wie Car-Sharing zurück. Die riesigen Investitionen des letzten Jahres in autonome Fahrzeugfirmen wie Aurora und Nuro hielten die Gesamtsumme, die in den Roboterauto-Sektor floss, auf Rekordniveau. Aber es gab weniger Abschlüsse, und die Investitionen in der Anfangs- und Start-up-Phase in AV-Fahrzeuge nahmen ab – ein Zeichen dafür, dass die Branche weniger lebhaft und reifer wird. Autonome Fahrzeuge “befinden sich definitiv in dieser ‘Talsohle der Desillusionierung'”, sagt Tarek Elessawi, ein Direktor des Frühphasen-Investors Plug and Play, und verweist auf die Phase im “Hype-Zyklus” des Beratungsunternehmens Gartner, in der das Interesse an einer einstmals heißen Technologie abklingt. “Wir waren in den Jahren 2016 und 2017 ziemlich optimistisch darüber, wohin sich die Autonomie entwickeln würde. Dann, 2018, begann der Pragmatismus zu greifen.” Ende 2018 räumten sogar die vermeintlichen Branchenführer von Waymo ein, dass sie nicht bereit waren, völlig fahrerlose Autos auf die Straßen zu lassen. Laut dem Prognosedienst LMC Automotive sind die weltweiten Autoverkäufe im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent zurückgegangen. Besonders ausgeprägt war der Einbruch in China, wo die Verkäufe von Leichtfahrzeugen um 8,3 Prozent zurückgingen, der stärkste Rückgang seit mindestens 20 Jahren. Teilweise als Folge davon, so sagen Risikokapitalgeber, sind Automobilunternehmen und Zulieferer mehr daran interessiert, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können – Fahrzeuge herzustellen und neue Hardware zu entwickeln – als wilde Experimente in Unternehmungen, die vielleicht oder vielleicht auch nicht gewinnbringend sind. Im vergangenen Jahr hat Ford seinen kürzlich erworbenen Shuttle-Service Chariot eingestellt, und General Motors, Daimler und BMW haben ihre Carsharing-Dienste in den USA eingestellt. Diese Projekte waren Überbleibsel der Aufregung um die Mobilität – und eine gewisse Angst vor Emporkömmlingen wie Uber, die einst drohten, das Automobilspiel neu zu schreiben, aber jetzt mit Fragen der Rentabilität kämpfen. Jetzt sei “das experimentelle Geld und der Zugang zu leichtem Geld in der Automobilindustrie weg”, sagt Serbinski. Er sagt, er werde die Unternehmen, die aus den lokalen Techstars hervorgegangen sind, weiterhin beraten und in den Transportbereich investieren. Wenn es um die Elektrifizierung geht, geben die meisten Autohersteller den Großteil ihrer Forschungs- und Entwicklungsgelder intern aus. “Sie haben das Gefühl, dass sie eine Menge Kompetenz im eigenen Haus haben, wo sie Heerscharen von Leuten in der Hardware und der Fertigung haben”, sagt Quin Garcia, der Geschäftsführer und Mitbegründer von Autotech Ventures, das in den Bereich des Bodentransports investiert. Startups sollten eine größere Rolle bei der Elektrifizierung der weltweiten Infrastruktur spielen, sagt er. Autotech Ventures investierte zum Beispiel in Volta Charging, das werbefinanzierte Ladestationen baut, die für die Fahrer von Elektrofahrzeugen kostenlos sind. Im Gegensatz zu Roboterautos, sagen Risikokapitalgeber, fühlt sich die Elektrifizierung sehr real an. – Investors Hit the Brakes on Automotive Startups (englisch, Wired, “Investoren treten auf die Bremse bei Automobilneugründungen”, 9. Februar)  

  • Australien: Das Wachstum von Fahrdiensten wie Uber und Ola ist in NSW eingebrochen, wobei einige Kunden glauben, dass sie gegenüber Taxis kaum Vorteile haben
    am 12. Februar 2020

    2020-02-12 Sydney: Laut der jährlichen Umfrage des Independent Pricing and Regulatory Tribunal hat New South Wales 2019 einen “natürlichen Gleichgewichtspunkt” gefunden, wobei die Fahrdienstleister nur um 3% statt 12% im Vorjahr gewachsen sind. “Nach einer konstanten Wachstumsrate, die bei beiden Erhebungsmethoden von 2014 bis 2018 beobachtet wurde, zeigen die Daten für 2019 ein Plateau der Fahrdienstnutzung, das ungefähr dem Niveau der Nutzung von Taxis entspricht”, stellte das Tribunal in seiner 3.000-Personen-Umfrage fest. (…) Die Umfrage deutet auch darauf hin, dass Berichte über den Tod von Taxis stark übertrieben wurden. Während Uber, Ola, DiDi und andere den Sektor sicherlich wieder in Schwung gebracht haben, scheinen Taxis sich gut zu halten, denn 49% der befragten Sydneysider berichteten, dass sie in den letzten sechs Monaten in einem Taxi gefahren sind. Außerhalb von Sydney haben Taxis in der Tat eine stärkere Basis. In städtischen Gebieten wie Newcastle, Wollongong, Gosford und Wyong haben die Fahrdienste noch keinen Marktanteil von 30%. Die Taxifahrer haben inzwischen ihr angeschlagenes Image im Jahr 2019 verbessert, wobei sie in Bezug auf Sicherheit, Navigation und Fahrerfähigkeiten höher bewertet werden als Uber. (…) Interessanterweise hat sich jedoch die Zufriedenheit mit den Taxitarifen in den letzten fünf Jahren stetig verbessert, was darauf hindeutet, dass sich der Preisunterschied zwischen Taxis und solchen (Diensten) wie Uber verringert.Da Uber und andere Fahrdienste bekanntermaßen unrentabel sind, da sie um Marktanteile kämpfen, bleibt die Frage offen, wie lange sie noch mit Verlust fahren können. – The growth of rideshare services like Uber and Ola has slumped in NSW, with some punters believing they have little advantage over taxis (englisch, Business Insider Australia, “Das Wachstum von Mitfahrdiensten wie Uber und Ola ist in NSW eingebrochen, wobei einige Kunden glauben, dass sie gegenüber Taxis kaum Vorteile haben”)

  • Bundestag sucht Experten für Bargeldbeseitigung
    am 12. Februar 2020

    2020-02-12 Frankfurt/M.: Der Wirtschaftsjournalist und Ökonom Norbert Häring weist in seinem Blog auf Folgendes hin: „Für sein Projekt „Welt ohne Bargeld“ schreibt ein Bundestagsausschuss ein Gutachten aus, das helfen soll, den Weg dorthin zu ebnen und die Bevölkerung von ihrer „Bargeld-Obsession“ zu befreien. …Das Projekt heißt ausführlich „Welt ohne Bargeld – Veränderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme“. (…) Wir lassen uns natürlich gern eines Besseren belehren. Schließlich behaupten ja alle im Bundestag vertretenen Parteien nach außen, dass sie keineswegs etwas gegen das Bargeld hätten und nicht an seiner Abschaffung interessiert seien. Das gilt sogar für die Parteien, die die Regierung tragen, welche der Better Than Cash Alliance Geld gegeben hat und in der Anti-Bargeld-Allianz der G20 mit dem Tarnnamen Global Partnership for Financial Inclusion zusammen mit dieser Better Than Cash Alliance an der globalen Bargeldzurückdrängung arbeitet“. – Bundestag sucht Experten für Bargeldbeseitigung (deutsch, Norbert Häring, “War on Cash in Germany: Parliament is Looking for Anti-Cash-Experts”, 6. Februar)

  • Peter Teffer entlarvt die Lobbyarbeit bei der EU: ‘Uber & Co investieren stark’
    am 11. Februar 2020

    2020-02-11 Brüssel: Mit der thrillerartigen Publikation “Dieselgate: Wie die Industrie betrog und Europa scheiterte” (2017), deckte der Enthüllungsjournalist Peter Teffer (38) die Beziehung zwischen der “Brüsseler Blase”, wie die Eurokratie genannt wird, und der listigen Lobbyarbeit der Autoindustrie auf. Demnächst erscheint “Sieht so aus, als ob Washington das tut” – Wie Lobbyisten Brüssel im Griff haben.Daß Neelie Kroes sich nach ihrem Mandat als Handelskommissarin von Uber als Mitglied des politischen Beirates von Uber hat “verdrehtüren” lassen, wussten wir bereits, bevor wir diese website hier starteten. Was wir nicht wussten, sind z.B. die Summen, die Uber in den Apparat gesteckt hat, um für sich ein günstiges Klima zu kaufen. Wir übersetzten einen Auszug aus dem Interview, welches das Brüsseler online-mag “Bruzz” mit Peter Teffer führte: Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Beratungsunternehmen manchmal Arbeiten für die Abgeordneten ausführen, obwohl sie bereits über Assistenten verfügen. Ich bin manchmal von einer Beratungsfirma eingeladen worden, einen Abgeordneten zu einem Gesetzesentwurf über Düngemittel zu befragen. Später stellte sich heraus, dass die Lobbyorganisation der Düngemittelhersteller dahinter stand. Sie zitieren die Uberlobbyarbeit, die eine EU-Kommissarin verführt hat. Teffer: Ich wollte etwas über die Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft demonstrieren, die zur Angelegenheit von EU-Kommissarin Neelie Kroes wurde (sie hatte das Wettbewerbsressort von 2004 bis 2010 und die Digitale Agenda von 2010 bis 2014, Hrsg.). Ab 2016 wurde sie Mitglied des politischen Beirats der internationalen Fahrdienst-Plattform Uber. Ich wollte auch zeigen, wie ein neues Unternehmen in einem neuen Sektor, der Sub-Wirtschaft, versucht, seine Interessen zu verteidigen. Und auch, wie es eine gewisse Verbindung zwischen einer politischen Bewegung und den Interessen dieses Unternehmens gibt. Kroes verteidigte Uber während ihres Mandats als EU-Kommissarin. Das Brüsseler Handelsgericht entschied, dass Uber gegen die Regeln arbeitete. Kroes schrieb in ihrem Blog über die Entscheidung, das private Fahrdienstunternehmen Uber mit einer Geldstrafe zu belegen. “Sie forderte die Menschen auf, sich bei der damaligen Brüsseler ‘Antimobilitätsministerin’ – wie Kroes sie nannte – Brigitte Grouwels (CD&V) zu beschweren, die sich selbst verteidigte”, schreibt Teffer in dem Buch. Laut Grouwels bietet ein System der Selbstkontrolle – indem es die Benutzer von Uber als Referenz bei der Beurteilung des Fahrers nimmt – keine Sicherheit. Die Fahrer müssen über eine Lizenz verfügen und staatliche Auflagen erfüllen, so Grouwels. Kroes sagte, das sei Unsinn. Teffer: Das wurde noch interessanter, als sie eineinhalb Jahre später bei Uber anfing zu arbeiten. Die Drehtür von der Politik zur Wirtschaft muss also im Auge behalten werden. Wer Politik macht, muss dem öffentlichen Interesse dienen, und wer für ein Unternehmen arbeitet, muss dem privaten Interesse dienen. Hat Kroes bereits an den Job bei Uber gedacht, als sie als EU-Kommissarin tätig war? Ich kann das nicht beweisen, aber es gibt Anzeichen dafür. Sie graben tief, um die Lobbyarbeit transparent zu machen. Teffer: Uber und andere Unternehmen haben in den letzten Jahren verstärkt in Lobbyingaktivitäten investiert. Aus offensichtlichen Gründen: strategische EU-Dokumente können Einfluss nehmen. In vier Jahren haben die Uberlobbyisten mit sieben EU-Kommissaren gesprochen und 59 Vereinbarungen mit der Europäischen Kommission erzielt, mehr als Apple, BMW oder Goldman Sachs. Im Jahr 2014 lag das Lobbying-Budget von Uber in Brüssel zwischen 50.000 und 100.000 Euro, 2016 betrug es 600.000 Euro und in den Folgejahren 900.000 Euro. Dieser Zeitraum fällt mit der Zeit zusammen, in der bei der Kommission strategische Dokumente über die Teilwirtschaft erarbeitet wurden. Der Begriff der partiellen Ökonomie bringt uns auf die falsche Spur des blinden Vertrauens in die Innovation. Teffer: Nach einer Weile änderte die Europäische Kommission den Begriff “sharing economy” in “collaborative economy”. Sharing oder Teilen klingt eher positiv, als ob man es tut, ohne eine Gegenleistung zu wollen. Während es Unternehmen sind, die Geld verdienen wollen, wie das börsennotierte Uber und die Mietstelle Airbnb. Sie haben ein Interesse daran, als eine Art hippieartige, glückliche, alternative Gesellschaft gesehen zu werden. Die Europäische Kommission wollte ein Strategiedokument über die Sub-Wirtschaft erstellen und darüber, wo bestimmte Aufgaben liegen. Schließlich sehen wir oft, dass es unklar ist, ob bestehende Regeln aus der analogen Welt direkt auf digitale Dienste anwendbar sind. Uber wollte, wie andere Unternehmen der Sub-Wirtschaft, den Inhalt dieses Dokuments beeinflussen. Laut Uber könnten staatliche Kontrollen durch Überprüfungssysteme ersetzt werden. Letztlich enthält das Strategiepapier der Kommission zwar eine vage und unverbindliche Formulierung, dass Gesetze ersetzt werden können, aber es warnt auch vor den dunklen Seiten der Sub-Wirtschaft. Was mir während der Lobbyarbeit, die ich recherchiert habe, aufgefallen ist, ist, dass es selten vorkommt, dass eine Partei alles mitnimmt. Es ist viel nuancierter. Das Ergebnis einer EU-Verordnung oder -Richtlinie ist oft das Ergebnis eines Kompromisses von Kompromissen, denn auf vielen Ebenen ist eine Mehrheit erforderlich: im Parlament, im Rat der EU, in dem große und kleine Mitgliedsstaaten sitzen und Ost, West, Süd und Nord Kompromisse eingehen müssen. Das Ergebnis von EU-Vorschriften ist oft eine Verwässerung des politisch Möglichen und nicht des Wünschenswerten. – Peter Teffer ontmaskert lobbywerk bij de EU: ‘Uber & co investeren sterk‘ (Niederländisch, Bruzz, “Peter Teffer entlarvt die Lobbyarbeit bei der EU: ‘Uber & Co investieren stark’, 9. Februar)

  • „UberX – In Berlin haben wir diese Plattform gar nicht…“(Zitat Regine Günther)
    am 6. Februar 2020

    2020-01-16 Neu auf taxi-innung.de: Verkehrspolitik? Schmierentheater!

  • Wissenschaftlich begründeter Konter aus Montréal: Spotlight auf die “uberisierte” Wirtschaft
    am 4. Februar 2020

    2020-02-04 Montréal, Provinz Québec, Kanada: Die kanadische Online-Zeitung “Der Krake” (pieuvre.ca) berichtet über eine Art “Briefing” vonseiten des Institutes für sozio-ökonomische Forschung und Information (IRIS) aus Montréal zum Thema Plattformkapitalismus. Wir möchten daran erinnern, daß die aktuelle Regierung der CAQ (Coalition Avenir Québec) in Québec mit ihrem Ministerpräsidenten François Legault und ihrem Verkehrsminister François Bonnardel die Zukunft der wirklichen Taxifahrer für den Plattformkapitalismus sehenden Auges ruiniert hat und die Taxifahrer dann auch noch mit lächerlichen Almosen abgefunden hat. Im wie meistens für kanadische Verhältnisse moderaten Duktus wird zwar nicht “Plattformkapitalismus plattmachen!” gefordert, sondern eher die erstarkende Organisationsbereitschaft der Arbeiter als Conclusio herausgestellt. Aber es kann als Aufruf und Ermutigung zur Reorganisation selbst des niedergedrücktesten Prekariates verstanden werden. Nicht unser Job, denn da wollen wir nicht hin! “Sozialdemokratie” steht längst nicht mehr gerade für Erstarkung des Druckes von Unten, sondern von Oben! Von irgendwelchen deutschen Wählern der sog. “Grünen”, die erst Rautenchucky wollten und nun in Scharen überlaufen, fangen wir jetzt auch nicht an. Sie sind deutschlands psychologische, kafkaeske Altneulast eines Albtraumes von Untertanen, den Heinrich Mann damals in seine Worte fasste und die auch heute nichts anderes interessiert, als ihre eigene Sauna. Wir können das Teil gerade nicht übersetzen, weil in Berlin endlich mal wieder eine Weltmesse ansteht. Und wir machen unsere Kohle auf der Straße. Aber Ihr könnt es euch ja selbst übersetzen, wenn es euch interessiert. Wir haben nur mal kurz den Artikel des Kraken vom 31. Januar übersetzt. Unser Dank geht an Sam Bouchal: Spotlight auf die “uberisierte” Wirtschaft   In einem neuen Informationsvermerk stellt IRIS, das Institut für sozio-ökonomische Forschung und Information, das Image der Kühnheit und Innovation der Uber-Unternehmen und anderer Akteure des Plattformkapitalismus infrage. Plattformkapitalismus in der Tat, weil diese verschiedenen Unternehmen hauptsächlich auf digitale Plattformen angewiesen sind, schreibt die Autorin der Notiz, Clara Dallaire-Fortier. Ihr zufolge führt das von diesen großen Unternehmen, insbesondere Uber, aber auch Airbnb, gewählte Modell zu “konzentrierten Gewinnen” und zu einer “Verantwortungslosigkeit der Plattformen in Bezug auf die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter”. Diese Mitarbeiter werden auch durch die Idee der Fluktuation der Belegschaft und die Idee der Freiheit, die die Unternehmen an ihre zukünftigen Mitarbeiter verkaufen, “verwundbar” gemacht, einschließlich, wie im Fall von Uber, Ihr eigener Chef zu sein und nur zu arbeiten, wenn Sie es wollen. Diese Ökonomie des “Teilens” sei daher ein Mythos, schreibt die Forscherin. Tatsächlich ist es für die großen Akteure auf diesem Gebiet sehr gut, diese Wirtschaftsstruktur so darzustellen, dass sie sowohl großen Unternehmen als auch kleinen Solidaritätsinitiativen zugute kommen kann; Tatsache bleibt, dass Uber, Airbnb und Lyft im vergangenen Frühjahr mit 76 Milliarden, 41 Milliarden bzw. 32,6 Milliarden Dollar bewertet wurden. Die große Mehrheit des in der “Sharing”-Wirtschaft zirkulierenden Geldes landet daher in den Taschen der großen Unternehmen des Sektors. Die Idee hinter diesem “neuen” Wirtschaftsmodell, argumentiert IRIS, ist die Destabilisierung eines Wirtschaftssektors in dem Versuch, ein Monopol zu errichten. Ob es sich nun um das Taxigewerbe handelt, das bereits stark reguliert war und mit großen Problemen zu kämpfen hatte, oder um die Vermietung an Touristen, wo die Regierungen bereits strenge Rahmen für Gasthäuser, Hotels und andere B&Bs aufgestellt hatten, neue Unternehmen sind angekommen, die versuchen, die bestehenden Formen zu durchbrechen und diese Wirtschaftszweige neu zu organisieren, oft ohne sich zur Einhaltung der geltenden Regeln verpflichtet zu fühlen. Dabei wurden die Regierungen überrumpelt, und die neuen Akteure waren in der Lage, Veränderungen herbeizuführen, zu stören, was das Ziel vieler zeitgenössischer neuer Unternehmen ist, die auf digitale Werkzeuge angewiesen sind, um erfolgreich zu sein. Laut Dallaire-Fortier befinden sich auch diese großen Unternehmen im Besitz riesiger Mengen persönlicher Daten, was zu Problemen mit dem Datenschutz führen kann. Glücklicherweise, so schreibt die Autorin des Briefings, “kommen die Arbeiter zusammen, um ihre Interessen besser zu verteidigen”. Ob es nun darum geht, bessere Arbeitsbedingungen zu erhalten, einen Angestelltenstatus zu erlangen oder andere Ziele zu erreichen, die Angestellten in dieser “gemeinsamen Wirtschaft” kämpfen gegen diesen Plattformkapitalismus, der versucht, die gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Fall zu bringen. Der Text ist als *.PDF direkt bei IRIS unter diesem link downloadbar.  – Pleins feux sur l’économie « ubérisée » (französisch, pieuvre.ca, “Spotlight auf die “uberisierte” Wirtschaft”, 31. Januar)      

  • ROBOT FAIL from SILICON VAPOR by NETHERLANDS (2013)
    am 2. Februar 2020

    2020-02-02 ROBOT FAIL from Silicon Vapor by Netherlands, Brooklyn, New York (2013) SILICON VAPOR by NETHERLANDSTimo Ellis (gtr / vox) Thee Chuq (synthbass) Josh Musto (synthbass / aux) Damien Shane Moffitt (drums)

  • Die fiesen Uber-Gringos sind aus Kolumbien raus!
    am 2. Februar 2020

    2020-02-02 Kolumbien: Heulen, Zähneklappern und in Richtung Taxi nachtreten: Die Roßtäuscher und Bauernfänger aus Silicon Valley mußten ihren Plastikhut nehmen, nachdem alle rotzfrechen Versuche, die souveräne kolumbianische Regierung unter Druck zu setzen und zu spalten, ins Leere gingen. Der schönste Satz dieser Meldung, den wir auch in D – aber plötzlich! – lesen wollen, lautet: „Die mobile App des Ride-Hailing-Anbieters wurde am Samstag deaktiviert und die Nutzer sahen eine Nachricht mit der Aufschrift “Adios Colombia“. Der Gernegroß von einem Vize-Präsidenten für “globale öffentliche Politik” von Uber, Justin Kintz, dazu in einem Nachsatz: „Der Ruf Kolumbiens, offen für Innovationen zu sein, ist einfach auf dem Rücksitz eines Taxis weggefahren”. Er macht jetzt sicher seine Hausaufgaben, um zu lernen, was ein wirklicher Mensch ist. Glückwunsch aus Berlin an die Kolumbianische Regierung! – ‘Adios Colombia’: Uber Makes Its First Exit in Latin America (englisch, BNN Bloomberg, “Adios Kolumbien: Der erste Ausstieg in Lateinamerika”)

  • Demoaufruf in Hamburg: Free Now Down!
    am 30. Januar 2020

    2020-01-30 Hamburg: Vorwärts! – und nicht vergessen….. Um dem permanent auf uns als Taxigewerbe ausgeübten Leidensdruck durch Großkonzerne, weitgehend indifferenter Presse und skandalös geschauspielerter Ignoranz aufseiten der Politik, wie z.B. in Berlin durch die verantwortliche Verkehrssenatorin etwas entgegen zu setzen, kommt jetzt endlich der erste Demonstrationsaufruf aus Hamburg zum 20. Februar. Diesmal explizit gegen die sich als Abdecker des Taxigewerbes betätigenden Autokonzerne Daimler Benz und BMW mit ihrem Joint Venture “FreeNow”. Aus dem Flugi: „Wir schenkten ihnen Vertrauen und unsere Touren. Jetzt nehmen sie uns alles“. Eine willkommene Gelegenheit für alle, die schon lange in einer konzertierten Aktion ihre Kündigungen bei den jeweiligen Vertretungen der Firma einreichen wollten. Nähere Informationen sind abrufbar auf der website des Demonstrationsbündnisses “Pro Taxi”. – Free Now Down (deutsch, Pro Taxi, Free Now Down)

  • Bodek Janke – Eye Of The Tiger (2018)
    am 29. Januar 2020

    2020-01-29 Berlin: Release date 2018 / Dreyer Gaido Musikproduktionen Melissa Mary Ahern – vocals Philip Donkin – bass Bodek Janke – drums Kristjan Randalu – piano Atom String Quartet – strings Lyrics  

  • Bargeldfeinde erleiden im Hauptquartier New York schweren Rückschlag
    am 27. Januar 2020

    2020-01-27 New York: „Ein Tiefschlag für die Better Than Cash Alliance ist auch die Begründung für die Maßnahme, die mit großer Mehrheit beschlossen wurde: Finanzielle Inklusion nämlich. „Der Marktplatz der Zukunft muss den Bedarf verletzlicher New Yorker berücksichtigen“, schrieb der Sponsor des Gesetzes, Ritchie Torres in einer Presseerklärung. Auch wer kein Bankkonto hat, oder sich die Bankgebühren nicht leisten will, soll überall einkaufen und essen können. Damit betont der New Yorker Stadtrat, dass Bargeld das inklusivste Zahlungsmittel ist, weil jeder es ohne spezielle technische Einrichtungen und ohne Extrakosten nutzen kann“. Wer sich einen größeren Überblick durch Presseartikel zum vorliegenden Fall verschaffen möchte, kann zusätzlich bei “Naked Capitalism” eine Zusammenfassung von Jerri-Lynn Scofield lesen. – Bargeldfeinde erleiden im Hauptquartier New York schweren Rückschlag (deutsch, Norbert Häring, “Cash enemies suffer severe setback at New York headquarters”)

  • Frank Zappa – Sofa No.1
    am 25. Januar 2020

    2020-01-25 Frank Zappa – Sofa No.1  (One Size Fits All, 1975)

  • Uber macht sich auf Datenschlacht in Europa gefasst
    am 25. Januar 2020

    2020-01-25 Brüssel Eine Übersetzung: “Die Ride-Hailingfirma Uber will Anfragen von europäischen Städten nach Nutzungsdaten abwehren, da einige Informationen unter die GDPR (General Data Protection Regulation) fallen könnten. Das Unternehmen möchte, dass die EU-Städte einen Standard für die Daten entwickeln, die sie den Unternehmen zur Verfügung stellen wollen. Gemeinsame Nutzung von Daten Uber macht sich auf einen Zusammenstoß mit EU-Städten wegen Rollerdaten gefasst. Uber Technologies Inc. sagte, dass mehrere europäische Städte dem Unternehmen mitgeteilt hätten, dass sie Daten über die Nutzung ihrer Elektroroller und Fahrräder austauschen wollten, was zu möglichen Streitigkeiten über den Datenschutz ähnlich wie zwischen Uber und Los Angeles geführt hätte. Die Behörden in Paris, London, Brüssel und Lissabon erwägen unterschiedliche Ansätze, sagte eine Sprecherin von Uber und fügte hinzu, dass einige den Datenaustausch zu einem Teil der Genehmigungsanforderungen machen wollen. Rechtsexperten sagen, dass das Sammeln dieser Daten von Uber im Rahmen der GDPR eine Herausforderung darstellen könnte. Die Städte sind daran interessiert, Echtzeitdaten über Fahrrad- und Elektrorollerverleih zu analysieren, und zwar aus Gründen der Stadtplanung, der Verkehrsanalyse und um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge an ihre Docks zurückgegeben werden. Zu viele Echtzeitdaten zu sammeln, könnte für die Städte nutzlos sein, sagte Ger Baron, Amsterdams Chief Technology Officer. “Wir müssen nicht die ganze Zeit wissen, wo sich jeder befindet”, sagte er. “Wir wollen wissen, ob es sich um ein echtes Geschäftsmodell handelt”, sagte er. Wird dadurch die Stadt ruiniert? Werden die Daten gestohlen?” Dazu ein paar Anmerkungen: Wir betrachten den rollenden Elektroschrott als auch die Leihfahrräder nicht als ernsthafte Konkurrenz für’s Taxigewerbe. Wer also unbedingt so etwas erstaunlich Teures mieten will: Bitte. Nur zu. Allerdings möchten wir auch nicht die leider manchmal berauschten Kindsköppe auf den Elektrorollern beim eklatanten Verstoßen gegen Verkehrsregeln auf der Motorhaube haben. Viel mehr fällt uns dazu auch gar nicht ein. Viel interessanter und typisch für Ubers Schaumschlägerei sind die Aussagen von Ger Baron, denn in Bezug auf die in Deutschland illegalen Mietwagen ist längst klar, daß Uber ganz genau weiß, wo sich welcher Wagen, Fahrer, Fahrgast befindet und von wo nach wo er fährt. Denkt man “Big Data” mit, wissen sie sogar noch viel mehr. Aus Erfahrung wissen wir, daß Uber sich zwar gegenüber amerikanischen Behörden nach Sträuben kooperativ beim Zurverfügungstellen von benötigten Daten verhält. Wie sieht es aber in der EU aus? Anhand der Daten könnte man sofort feststellen – das Nichtvorhandensein von Software-Patches einmal vorausgesetzt, was auch niemand mehr glaubt – wer wann gegen die Rückkehrpflicht verstoßen hat. Verschanzt sich Uber gegenüber deutschen Behörden dabei auch hinter der GDPR? Dies sind dringende Fragen, die sich an die Politik richten. Die muß schließlich wissen, was die nachgeordneten Behörden so vermögen. Aber ist das so? Leider nein. Gewählte Mitglieder des Berliner Senates (update nach Eingabe eines Kollegen: gemeint waren natürlich Mitglieder des Abgeordnetenhauses, nicht des Senates) dürfen ja wegen eines Geheimabkommens zwischen der BVG und Daimler Benz/Via Van nicht einmal die Zahlen zur Wirtschaftlichkeit des “Berlkönigs” einsehen. Wenn die Politik es aber zulässt, daß Konzerne den politischen Handlungsspielraum einschränken, wozu sollten wir als Bürger dann noch “Parteien” in eine zusehends erodierende “Regierungsverantwortung” hineinwählen? Nur, um den Schein zu wahren? – Uber Braces for Data Battle in Europe (englisch, Wall Street Journal PRO, “Uber macht sich auf Datenschlacht in Europa gefasst, 24. Januar)

  • Bolivien: De-facto-Regierung schmeißt Deutschland aus dem Lithium-Geschäft
    am 25. Januar 2020

    2020-01-25 La Paz/Zimmern/Berlin: Die De-facto-Regierung in Bolivien hat angekündigt, ein Abkommen mit dem deutschen Unternehmen ACI Systems zur Industrialisierung von Lithium definitiv zu kündigen. Nach Angaben des rechtsgerichteten Politikers Humberto Leigue, soll eine “einvernehmliche Lösung” gefunden werden, um eine Unternehmensstruktur aufzulösen, die von der gestürzten Regierung von Präsident Evo Morales und ACI Systems gegründet wurde, um das Lithium im Salar de Uyuni in Potosi auszubeuten. Leigue bezeichnet sich in der De-facto-Regierung von Senatorin Jeanine Áñez als stellvertretender Minister für Elektrizität und alternative Energien. – Bolivien: De-facto-Regierung schmeißt Deutschland aus dem Lithium-Geschäft (deutsch, amerika21, “Bolivia: De facto government kicks Germany out of the lithium business”)

  • Wenn die Lämmer gegen den Schlachter aufbegehren…
    am 24. Januar 2020

    2020-01-24 Dublin: Seit Tagen demonstrieren immer wieder Taxifahrer gegen die Erhöhung der Provision durch Free Now von 12% auf 15%. Gab es (nicht nur in Irland) jemals eine eindeutigere Chance seinen Henker loszuwerden? Einer der Dubliner Fahrer, der den Vertrag mit Free Now aufgekündigt hat, bringt es auf den Punkt: >>”Sie scheinen diese Sache im Kopf zu haben, dass wir ihre Angestellten sind”, sagte er. “Wir sind sicherlich nicht ihre Angestellten. Wenn überhaupt, dann sind wir ihre Arbeitgeber, weil das Geld, das wir ihnen als Provision zahlen, ihr Geschäft am Laufen hält.”<< “Hundreds of Dublin taxi drivers to protest outside Free Now office” (englisch, breakingnews.ie, “Hunderte Dubliner Taxifahrer protestieren vor dem Free Now-Büro”, 23. Januar)

  • Transport for London (TfL) veröffentlicht 62-seitigen Brief an Uber mit Begründung zur Lizenzvergabeablehnung
    am 23. Januar 2020

    2020-01-24 London, England: In einer Transparenzoffensive veröffentlichte gestern am frühen Abend die Londoner Verkehrs-Dachorganisation TfL den Brief vom 25. November ’19, in dem sie der “Uber London Limited (ULL) detailliert darlegten, warum genau die Ubertanic nicht mehr infrage kommt, eine Lizenz für die Personenbeförderung in der britischen Hauptstadt erhalten zu können. Natürlich ist der Text zu lang, um hier stante pede alle Knaller abbrennen zu können. Wir reißen kurz Punkte an, die der Schwarmintelligenz des Netzes entspringen: • Darin werden einige alarmierende Behauptungen aufgestellt, unter anderem, dass die Fahrer von Uber Opfer eines Phishing-Betrugs waren, bei dem ihre Fahrgäste für Fahrten, die sie nicht unternommen haben, zur Kasse gebeten wurden. • Zwischen dem 1.12.18. und dem 31.5.2019 gingen bei Uber London Limited 597.881 Beschwerden ein.Davon betrafen 27.799 die Sicherheit der Passagiere. Im Oktober gab Uber an, 15.937 Beschwerden untersucht zu haben, von denen 1.521 als “schwerwiegend” eingestuft wurden. • Einige Kunden von Uber haben sich darüber beschwert, dass ihre Fahrten annulliert wurden. TfL gibt in ihrem Brief an, dass ein Grund dafür sein könnte, dass einige Uber-Fahrer “einen nicht autorisierten Software-Patch” hatten, der es den Fahrern ermöglichte, ihre Ziele zu sehen, bevor sie ihren Fahrgast abholen. • In einem anderen Absatz sagt TfL, dass es sechs Fahrern, die von Uber entlassen worden waren, gelungen sei, wieder auf die App zuzugreifen und Fahrten zu unternehmen, indem sie “doppelte Konten unter verschiedenen Namen” erstellt hätten.Im selben Abschnitt sagt TfL auch, dass ein YouTube-Video den Fahrern zeigte, wie sie ihren Standort auf einem Flughafen “vortäuschen” können. Das PDF sollte lokal gespeichert werden, damit es nicht einfach wieder aus dem Netz verschwinden kann, wenn sich juristisch Überraschendes ergeben sollte. Allerdings ist längst klar, daß das Netz ab dem Zeitpunkt einer Veröffentlichung schon nicht mehr vergißt. – TfL decision letter to ULL 25. November 2019 (englisch, Transport for London, TfL-Entscheidungsschreiben an ULL 25. November 2019)

  • Und sie tun es doch wieder: Uber und Lyft jagen die Fahrpreise nach Schießerei in Seattle hoch
    am 23. Januar 2020

    2020-01-23 Seattle, USA: “Home of the brave”. Drei Schießereien in etwas mehr als 24 Stunden in der Gegend um die Third Avenue und Pine Street in Seattle, wie die “Seattle Times” schrieb. Die dritte Schießerei ereignete sich gestern gegen 17.00 Uhr Ortszeit vor einem McDonald’s und hinterließ einen Toten und sieben weitere Verletzte, darunter ein Neunjähriger. Uber überarbeitete seine Notfallprotokolle im September 2018, nachdem es Kritik an seinem Umgang mit den Preiserhöhungen nach den Terroranschlägen in Städten wie London, Sidney und New York City gehagelt hatte. Das Unternehmen hat sein Global Security Center damit beauftragt, die Situation zu bewerten und die Preise für Fahrten in einem bestimmten Gebiet zu begrenzen. Trotz des großmännischen Securitygehabes – viel versprechen hin, nichts halten her – stiegen die Preise bei Uber und Lyft unmittelbar nach der tödlichen Schießerei in der Innenstadt von Seattle am Mittwochabend bis auf das Fünffache des Normalpreises und konnten erst nach einer Stunde “manuell” wieder abgeschaltet werden. Die im Artikel abgebildeten Twittermeldungen zeugen von dem Wucher. Auch bei Lyft kostete eine Fahrt in den nördlich etwa vier Meilen entfernten Stadtteil Wallingford mehr als hundert Dollar. Die lakonische Erklärung eines Firmensprechers von Lyft: “Die Schießerei in Seattle ist tragisch, und unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Als wir erfuhren, was passiert ist, haben wir eine Preisobergrenze für die Hauptsendezeit eingeführt, die in Zeiten hoher Nachfrage automatisch aktiviert wird. Wir planen, die Nutzer in der Umgebung, die von dieser Preiserhöhung betroffen waren, zu entschädigen oder ihnen einen Kredit einzuräumen.” Auf die Idee, daß das “surge-pricing” an sich ein Unding und gemessen an unseren Tarifkommissionen ein übler und undemokratischer Rückschritt ist, darauf kommt da keiner mehr – von restriktiveren Waffengesetzen mal ganz zu schweigen. – Uber and Lyft criticized for automated surge pricing after Seattle shooting (englisch, GeekWire, “Uber und Lyft kritisiert wegen automatischer Preiserhöhung nach den Schüssen von Seattle”)

  • Notstandsbeschluss? Was erlauben Uber?
    am 22. Januar 2020

    2020-01-22 Bogotá, Kolumbien: Notverordnung, Notstandsbeschluss, Ausnahmezustand, Notstand. Alles beliebte Vokabeln, um verfasste, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen. Bei Umstürzlern jeglicher Couleur sehr beliebt. „Uber fordert die Regierung von Präsident Ivan Duque auf, eine Notverordnung zu erlassen, um vorläufige Regeln für den Ride-Hailing-Dienst festzulegen, sagte Justin Kintz, der Vizepräsident des Unternehmens für globale öffentliche Politik”. Käme so ein Wichtigtuer wie “Justin” in unser Büro und würde versuchen, uns gegen die eigenen Institutionen auszuspielen, er würde aufpassen müssen, daß wir ihm nicht auch noch in den “Allerwertesten” treten, nachdem wir ihm die Tür gewiesen haben. –  Uber Calls for Emergency Decree as It Faces Exit From Colombia (englisch, Bloomberg, “Uber fordert einen Notstandsbeschluss angesichts des Ausstiegs aus Kolumbien”)

  • Bundesverband: Interview mit Rechtsanwalt Herwig Kollar
    am 22. Januar 2020

    2020-01-22 Berlin: Der Bundesverband Taxi und Mietwagen führte ein Interview mit dem Rechtsanwalt Herwig Kollar zum weiteren Vorgehen gegen die Ubertanic und hat schon mal einen Auszug für den am 27. Januar erscheinenden Taxi & Mietwagen Report 1/2020 online gestellt. Herwig Kollar: „Es ist ein zäher Kampf, aber wir müssen dran bleiben“. – Urteil gegen Uber – und nun? Interview mit Rechtsanwalt Herwig Kollar von Taxi Deutschland (deutsch, Bundesverband Taxi & Mietwagen, “Verdict against Uber – and now? Interview with lawyer Herwig Kollar from Taxi Germany”)

  • SZ München auf Twitter: Schlag gegen illegale Taxis
    am 21. Januar 2020

    2020-01-21 München: “Schlag gegen illegale Taxis in München: KVR durchsucht erstmals Unternehmen: Mehr als 370 000 Euro sollen Mietwagenfirmen in München mit ungenehmigten Fahrten verdient haben”. (deutsch, Süddeutsche Zeitung auf Twitter, “Strike against illegal taxis: KVR searches companies for the first time”)

  • Aus dem Flop der Deregulierung des finnischen Taxi”marktes” lernen, heißt: Die Finger davon zu lassen
    am 21. Januar 2020

    2020-01-21 Helsinki, Finnland: Weil sich der Artikel der finnischen Zeitung “Yle” so schön liest und überdies eine schallende Ohrfeige für alle darstellt, die trotz der Warnungen seitens der Vertreter des Taxigewerbes unbedingt alles verschlimmbessern wollen, haben wir ihn komplett übersetzt. Die Taxikosten in Finnland stiegen nach der Deregulierung 2018 um 13%   Der Vorsitzende der Taxifahrer-Vereinigung sagt, die Organisation habe versucht, die politischen Entscheidungsträger vor dem Risiko steigender Preise zu warnen. Laut Statistics Finland kostete eine Taxifahrt in Finnland im vergangenen Monat im Durchschnitt rund 13 Prozent mehr als kurz vor Inkrafttreten der umfassenden Reformen der Gesetze für das Taxigewerbe im Juni 2018.Eine der wichtigsten Auswirkungen der Reformen war die Deregulierung der Taxipreisgestaltung. Nach dem 1. Juli 2018 wurden die Preise nicht mehr per Gesetz festgelegt und für den Wettbewerb geöffnet.Der Vorsitzende des Taxifahrerverbandes, Kai Andersson, sagte jedoch, dass eine Preiserhöhung erwartet werde.“[Preiserhöhungen] waren ein Thema, das der Verband bei der Ankündigung der Reformen angesprochen hat. Genau das ist in Schweden geschehen, als der Sektor dereguliert wurde. Aber [diese Bedenken] sind auf taube Ohren gestoßen”, sagte Andersson.Der Anstieg der Taxipreise war in den großen Wachstumszentren am stärksten, vor allem in der Hauptstadtregion – wo die schiere Zahl der Taxis ebenfalls deutlich zugenommen hat.Die Zahl der Taxi-Lizenzen hat sich in einigen der größeren Ballungsgebiete Finnlands sogar verdoppelt.Trotz der Zunahme des Wettbewerbs in diesen Gebieten sind die Preise jedoch gestiegen und nicht gesunken, wie die Verwaltung des ehemaligen Premierministers Juha Sipilä sagte. Die Cheforchestratorin der Reformen war die ehemalige Verkehrsministerin Anne Berner.Die relative Zahl der lizenzierten Taxifahrer in kleineren Gemeinden und Städten blieb stabil oder ging sogar zurück. Heute sind in etwa 100 Gemeinden im ganzen Land weniger Taxis im Einsatz als vor der Reform.In den ersten Monaten nach der Reform gingen die Taxipreise zwar kurzzeitig zurück, aber schon bald danach stiegen die Preise stetig an. Im Durchschnitt kostet eine Taxifahrt, die im Sommer 2018 30 Euro kostete, jetzt fast 34 Euro, so das finnische Statistikamt.Die Agentur, die für die Zahlen zuständig ist, berichtet, dass die größten Preiserhöhungen in den südlichen Gebieten des Landes häufiger zu beobachten waren als in den nördlichen und östlichen Regionen.Taxiverband fordert ÜberwachungDie deregulierten – steigenden – Preissysteme des Sektors machen sich vor allem in Zeiten mit hohem Volumen, wie z.B. bei Großveranstaltungen und in der Weihnachtszeit, bemerkbar. Das ist ein Grund dafür, dass die Preise in größeren Städten am stärksten gestiegen sind, weil dort laut Agentur mehr Veranstaltungen stattfinden.Andersson vom Taxiverband sagte, dank der Aufhebung der Gesetze, die die nächtliche Bereitschaft von Taxifahrern vorschreiben, sei es für Menschen in ländlichen Gebieten schwieriger geworden, abends ein Taxi zu bekommen.Finnlands derzeitige Regierung unter Premierministerin Sanna Marin hat versprochen, die Auswirkungen der Taxigesetzreform zu überprüfen und in diesem Jahr Anpassungen vorzunehmen. Bevor sie ihr Amt als Premierministerin antrat, war Marin Verkehrsministerin und sagte im vergangenen Sommer unter anderem, dass die Reformen den Zugang der Menschen zu Taxis verschlechtert hätten.Die Steuerverwaltung hat den Wunsch geäußert, dass alle Taxifahrten gemessen (Anm. d. Übers. metered=Taxameter) werden. Nach den Reformen konnten die Taxifahrer feste Preise für Fahrten festlegen, was einige Beamte dazu veranlasste, eine Zunahme der Schattenwirtschaft in diesem Sektor zu vermuten.Andersson sagte, dass die Überwachung der Branche verstärkt werden sollte. Der Taxiverband möchte, dass Taxilizenzen nur an Fahrer ausgegeben werden, die mit Unternehmen mit Unternehmens-Identitätscodes verbunden sind, um sicherzustellen, dass die Antragsteller der Genehmigungen registrierte Betreiber sind. Taxi fares in Finland rose 13% after 2018 deregulation (englisch, Yle, “Die Taxikosten in Finnland stiegen nach der Deregulierung 2018 um 13%”, 20. Januar)

  • Schaumschläger FreeNow vergeigt das Vertrauen der irischen Taxifahrer
    am 21. Januar 2020

    2020-01-21 Dublin, Irland: Kein Hinweis auf der schwülstigen, Familienfreundlichkeit suggerierenden “Fahrer-website” des Bad-Ass Joint Ventures von Daimler Benz und BMW zum neuerlichen Einfordern der maximalen Profiterwartung eines “sauber” arbeitenden Taxiunternehmens in Form von auf 15% angehobener Vermittlungsgebühr des durch jede vermittelte Tour erzeugten Umsatzes. Nein. Es wurde wohl eher eine email an die Fahrer bzw. Unternehmen unter der Haube als Ankündigung verschickt, wie der “Irish Mirror” vermutet. Die Zeitung erinnert an eine Wunderlampen-email der Abzocker in London vom August 2019, als “FreeNow” eine email an die Londoner Fahrer verschickte, in der die Rede von einer “notwendigen Veränderung” gewesen sei, die “dem Taxigewerbe zu einer nachhaltigen und glänzenden Zukunft verhelfen wird”. Natürlich gibt es überall auf der Welt Taxifahrer, die selber denken und Konsequenzen ziehen. Es kam jedenfalls gestern in Dublin zu einer Spontankundgebung vor der Generalvertretung der deutschen Möchtegern-Absahner. – Taxi drivers gather for protest in Dublin against Free Now app raising commission fees from 12% to 15% (englisch, Irish Mirror, “Taxifahrer versammeln sich in Dublin zum Protest gegen die Free Now-App, die die Vermittlungsgebühren von 12% auf 15% erhöht”)

  • Lizenzverlängerung für Uber? Auch Birmingham sagt: Nope!
    am 19. Januar 2020

    2020-01-19 Birmingham, England: Ende des Monats läuft die Lizenz für Uber auch hier aus. Uber hat eine Verlängerung um fünf Jahre beantragt. Der von Labour geführte Stadtrat wird seine Entscheidung jedoch verzögern, bis das Ergebnis von Ubers Berufung gegen eine Verbotsverfügung von Transport for London (TfL) bekannt ist, wie ranghohe Quellen berichten. Uber darf auch in Birmingham weiterarbeiten, bis die Berufung verhandelt wird. Der Schritt ist ein Schlag für Uber, da es die Behörden davon überzeugen will, dass es sich mit Beschwerden über die Sicherheit der Fahrgäste und die Behandlung der Fahrer befasst. Birmingham ist einer der größten Märkte für das Unternehmen aus dem Silicon Valley außerhalb Londons und ein Scheitern des Vertragsabschlusses würde ein Signal an andere Städte senden. Die Lizenz von Uber in Manchester läuft nächstes Jahr aus. – Birmingham could ban Uber if London licence renewal row is not resolved (englisch, Business Matters, “Birmingham könnte Uber verbieten, wenn das Verfahren zur Lizenzverlängerung in London nicht beigelegt wird”)

  • Emerson Lake & Palmer – Fanfare For The Common Man (1977)
    am 18. Januar 2020

    2020-01-19 Emerson Lake and Palmer – Works: Vol 1 – Fanfare for the Common Man

  • Uber rasselt in Kolumbien mit dem Wirtschaftssäbel
    am 18. Januar 2020

    2020-01-18 Kolumbien: Unter Berufung auf das Handelsförderungsabkommen (Investor-state dispute settlement, ISDS) zwischen den Vereinigten Staaten und Kolumbien von 2012 will Uber durchsetzen, seinen Betrieb in Kolumbien wieder aufzunehmen. Gedroht wird mit Schadensersatzforderungen mindestens in Millionenhöhe. “Uber Wins Dubious Honor Of Being First Big Tech Company To Bully A Small Nation Using Corporate Sovereignty”. (englisch, techdirt, “Uber gewinnt die zweifelhafte Ehre, die erste große Technologiefirma zu sein, die eine kleine Nation unter Ausnutzung der Unternehmenssouveränität schikaniert”, 16. Januar)

  • Die EU unterstützt die “Taxi”-App Bolt, damit sie mit Uber konkurrieren kann
    am 18. Januar 2020

    2020-01-18 Kirchberg, Luxemburg: Wer sich Gedanken darüber macht, was denn der “politische Wille” so sein könnte, der findet eine Antwort in dieser Meldung über das Vorgehen der Konzern- und Politikverschmelzungsmaschine “EU”: Indem die Europäische Investitionsbank (EIB) dem ganz banalen Ride-Hailing-Anbieter und Essenslieferanten “Bolt” ca. 50 Mio € als “Quasi-Eigenkapital”- Finanzierungsfazilität hinterherwirft, nachdem bereits die Daimler Benz AG 175 Mio € (die ihrerseits wiederum von der EZB mit mehreren Billigkrediten bedacht wurde) und Didi Chuxing eine uns unbekannte Summe in das “Start-Up” aus Tallinn/Estland gesteckt hatten, dürfte klar sein, daß abgesehen vom Narrativ, “Uber” die Stirn bieten zu wollen oder es gar “zu übernehmen”, der “politische Wille” vor allem eines ist: nämlich taxifeindlich! Wir zitieren nur zwei Teile aus dem Artikel: “Die strategische Finanzierung durch die EIB wird Bolt dabei helfen, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um seine Dienstleistungen sicherer und nachhaltiger zu machen und gleichzeitig die operative Effizienz zu erhalten, so Bolt und die EIB in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag”. Und: “Die spezifische Art der Finanzierung, die die EIB Bolt gewährt, ist die sogenannte “Quasi-Eigenkapital”-Finanzierungsfazilität. Nach Angaben des Darlehensgebers wird die finanzielle Rendite solcher Darlehen als Prozentsatz der künftigen Einnahmen eines Unternehmens berechnet, wodurch eine Verwässerung des Eigenkapitals vermieden wird”. So kann man den Wirtschaftskrieg gegen das Taxigewerbe schön verbrämen. – The EU is backing taxi app Bolt to help it compete with Uber (englisch, CNBC, “Die EU unterstützt die Taxi-App Bolt, damit sie mit Uber konkurrieren kann”, 16. Januar)

  • Giant Swan – Pandaemonium
    am 16. Januar 2020

    2020-01-16 Giant Swan by Giant Swan, released November 8, 2019 Giant Swan by Giant Swan

  • Zum Frankfurter Urteil und dessen Konsequenzen
    am 16. Januar 2020

    2020-01-16 Neu auf taxi-innung.de: Nix da Banana – Dem Vertrauen in den Rechtsstaat noch eine Chance?

  • Jugendliche Kunst aus Rostock: Pigs Off Campus (7.7.19)
    am 11. Januar 2020

    2020-01-11 IdNr. by Pigs Off Campus

  • Uber verschwindet ab Februar als “Fahrdienst” aus Kolumbien
    am 11. Januar 2020

    2020-01-11 Kolumbien: Wir übersetzten kurzerhand den Artikel des “El Tiempo” von gestern: Uber wird die Arbeit in Kolumbien zum Ende des Monats einstellen Die Gesellschaft hat eine Erklärung abgegeben, dass sie der Anordnung des SIC nachkommen wird. In einem Kommuniqué bestätigte die Mobilitätsgemeinschaft Uber, dass sie ihre Tätigkeit in Kolumbien einstellen wird. Die Entscheidung folgt auf die Entscheidung des SIC gegen Uber, in der ein Verwaltungsrichter angeordnet hat, dass die Plattform keine “unlauteren Wettbewerbspraktiken” mehr aufweisen darf.Es wurde bestätigt, dass Uber nach der Entscheidung des SIC vom 20. Dezember ab Mitternacht des 1. Februar 2020 nicht mehr operieren wird.Das Unternehmen bezeichnete die Entscheidung als “willkürlich” und der Schritt erfolgte, nachdem bekannt wurde, dass die Anwälte des Unternehmens mit Sitz in Kalifornien, USA, planen, den kolumbianischen Staat wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Freihandelsabkommen (TLC/FHA) mit diesem Land zu verklagen. Laut Uber widerspricht die Entscheidung des SIC, die ein 2016 von Cotech (einem Betreiber von Taxis Libres) eingeleitetes Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs aufhebt, “dem kolumbianischen Rechtssystem und verletzt ein ordnungsgemäßes Verfahren und die verfassungsmäßigen Rechte”.Obwohl Uber am 20. Dezember gegen dieses Urteil Berufung eingelegt hat und die endgültige Entscheidung vom Verwaltungsgericht von Cundinamarca getroffen wird, hat der Richter eine Entscheidung mit Abwicklungscharakter erlassen, so dass die Wirkung rechtlich gesehen unmittelbar sein sollte.Uber in Kolumbien, das vor 6 Jahren angekommen ist, wird von mehr als 2 Millionen Nutzern und 88.000 Fahrpartnern im Staatsgebiet genutzt. Seitdem die Plattform beschlossen hat, mit der Zahlung der Mehrwertsteuer (2018 und 2019) zu beginnen, hat sie insgesamt 35 Milliarden Pesos beigesteuert. Trotz der Ankündigung, da die Entscheidung des SIC den Hauslieferdienst von Uber Eats nicht einschließt, wird dieser Bereich der App weiterhin normal funktionieren. Worin besteht nun genau der Unterschied zu diesem Urteil aus Kolumbien zu einem Urteil aus Deutschland, daß Uber offenbar gedenkt, das deutsche Urteil vom 19.12.19 durch Softwaretricksereien und Rechtsformvariationen umgehen zu können? – Uber dejará de funcionar en Colombia a finales de mes (spanisch, El Tiempo, “Uber wird die Arbeit in Kolumbien zum Ende des Monats einstellen”)  

  • Urteil gefällt: Alkoholisierter Unfallgegner verantwortlich für Grimer Cadets Tod
    am 11. Januar 2020

    2020-01-11 Stoke-on-Trend, England: Vier Jahre und acht Monate fährt der 23-jährige Fahrer des Vauxhall Combo nach einem Urteil des Stoke-on-Trent Crown Court (Kriminalgericht) vom vergangenen Donnerstag ein, nachdem klar wurde, daß er nicht nur das maximal zulässige Alkohol-Limit vor seiner Fahrt überschritten-, sondern auch noch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um das Doppelte überschritten hatte und auf der falschen Fahrbahnseite frontal in das Cadet befördernde Fahrzeug gekracht war. Die Frage, ob Cadet nun in einem echten Taxi oder nur einem “Uber” saß, was wir weiterhin unterstellen, tritt vor der Monströsität des Fehlverhaltens des 23-Jährigen Unfallverursachers in den Hintergrund. Wer Alkohol trinkt, muß auch das Geld bereithalten können, um sich ein Taxi zu nehmen! Das ist doch nun wirklich nichts Neues. – Speeding drink-driver who killed rapper Cadet after smashing into a taxi on North Staffordshire road jailed for four years (englisch, Stoke Sentinel, “Schnellfahrender Trunkenheitsfahrer, der den Rapper Cadet tötete, nachdem er auf der North Staffordshire Road in ein Taxi gerast war, für vier Jahre ins Gefängnis”, 9. Januar)  

  • Ein weiterer, unangenehmer Nebeneffekt des outlaw-images von Uber
    am 7. Januar 2020

    2020-01-07 Istanbul, Türkei: Die Schlagzeile über dem Artikel aus der türkischen duvaR. Gazette ist natürlich Quatsch und hat mit Ursache und Wirkung recht wenig zu tun. Wir geben dem ehemaligen Vorsitzenden der Istanbuler Taxifahrervereinigung, Yahya Uğur, natürlich insoweit recht, als Fahrer selber, wie auch Verbände stets um Qualitätsverbesserung bzw. das Halten eines hohen Qualitätstandards  bei der Dienstleistung Taxi bemüht sein sollten. Ausdrücklich begrüßen wir auch die erfolgreichen Bemühungen der türkischen Verbände, den in puncto Respekt vor der nationalen Gesetzgebung archaisch wütenden Neandertaler “Uber” von der Landkarte gekegelt zu haben und darüber hinaus gezeigt zu haben, daß das technisch auch machbar ist. Nur stand eben weltweit das Taxigewerbe politisch noch nie so unter Druck. Der Lackmustest, den das Trampeltier “Uber” in den angegriffenen Ländern durchführt, gilt auch weniger dem Taxigewerbe, als vielmehr der Beständigkeit der Rechtsordnungen dieser Länder, wenn sie z.B. wie in Deutschland das Taxi mittels des staatlichen Gewaltmonopols beaufsichtigen und damit eben auch schützen können. Und bitte: Wann, wenn nicht neuerdings, haben es Gewerbefunktionäre je mit “psychologischer Wirtschaftskriegsführung” zu tun bekommen? Kommen wir also zur Kernaussage des Artikels zurück: Beflügelt durch diese Zermürbungstaktik im Gewande der “Modernität”, die sich längst schon als pur rückwärts gerichtet (Reaktion) erwiesen hat, glauben nun Hinz und Kunz, sie seien berufen, ebenfalls Taxi spielen zu können. Im Ergebnis: “Die Zahl der Piratentaxis in der Megastadt ist nach dem Verbot von Uber auf über 5.000 gestiegen, sagte Uğur der Zeitung Hürriyet in einem Interview vom 6. Januar”. Und: “Das Ende von Uber hat die Istanbuler auf einen anderen Dienst gelenkt: Piratentaxis, die die Mittel von Whatsapp zur Kommunikation mit ihren Kunden nutzen”. Fazit: Wer diesen Geist aus der Flasche ließ, wird ihn schwer wieder einfangen können! – Former head of taxi association regrets ‘aggressive’ campaign against Uber (englisch, duvaR. Gazette, “Ehemaliger Chef des Taxiverbandes bedauert “aggressive” Kampagne gegen Uber)

  • Historische Doku – Das Schweigen der Quandts
    am 6. Januar 2020

    2020-01-06 Hamburg, Deutschland: “Taxiagentur” meldet sich im neuen Jahr entspannt zurück. Weil die Spindoktoren und Akteure zur Vernichtung des ehrwürdigen Taxigewerbes nicht nur im Ausland sitzen, sondern mitten unter uns mit Finanzmacht und Täuschungskampagnen völlig falsche Signale aussenden, um das offenbare Vakuum der selbst verschuldeten Uninformiertheit der Rezipienten mit Lösungen für selbst erzeugte Probleme zu füllen, möchten wir heute mal auf eine Doku des NDR aus 2007 zurückgreifen. Wir kommentieren die Doku nicht, denn sie spricht für sich selbst bzw. die Kontinuität der Vergangenheit bis hin in die Zukunft. Anmerken möchten wir aber, daß uns aufgefallen ist – wie schon in einem Artikel der SoZ vom 23. September dargestellt – plus dem faschistischen Putsch in Bolivien, welch wichtigen Stellenwert die Akkumulatorenproduktion hatte und hat. Was ist eigentlich aus “Varta” geworden? Wir zitieren aus der “Wikipedia“, die manchmal auch nicht alles wissen will: “Die Volkswagen AG und Varta Microbattery gründeten im Jahr 2009 eine Forschungskooperation, um die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren für Elektro-Autos voranzutreiben.[20] Das dazu gegründete Unternehmen trägt heute den Namen VW-VM Forschungsgesellschaft mbH & Co. KG. (update: VW-VM Verwaltungsgesellschaft mbH, Ellwangen (Jagst)” Falls es jemanden interessiert: Da war das früher. Es mag sich oberflächlich so einiges verändert haben, aber der uralte Trend zur Versklavung von Arbeitskräften ist offenbar ungebrochen. Leider auch vonseiten deutscher Regierungen. Nicht nur “Uber”, sondern auch das verbleichende Joint Venture “Free Now” von Daimler Benz und BMW tragen derartige Insignien vor sich her. Entspannt zurücklehnen, verstehen und antizipieren.  

  • In die neue Dekade rauschen
    am 31. Dezember 2019

    2019-12-31 deepindub-podcast-001, 2016-01-05

  • 2019
    am 31. Dezember 2019

    2019-12-31 Wir wünschen einen guten Rutsch und werfen einen Blick auf das vergangene Jahr → auf taxi-innung.de

  • Nudging at it’s best: MaaS in Kanada am Beispiel von Toronto – Konzerne verdrängen das Taxi
    am 31. Dezember 2019

    2019-12-31 Toronto, Kanada: Die Commonwealth Realms, hier beispielhaft Kanada, ziehen den MaaS-Plan gnadenlos Zug um Zug durch. Wir pickten ein schönes Beispiel für einen Nudging-Artikel heraus, den Radio-Canada am 29. Dezember geliefert hat und übersetzten ihn. In Toronto weiß man genau, daß die Studie des “Big Data Innovation Teams“, dargelegt auf Seite 12, nur eine klägliche Pooling-Nachfrage von 26% erwies. Man denkt sich wohl: Was nicht ist, kann man ja herbeischubsen! Für deutsche Politiker, die uns immer glauben machen wollen, die Abmachung eines Grundgerüstes vonseiten der Idee einer Staatsgründung BRD mit seiner repräsentativen Demokratie funktioniere noch und hätte keine feudalistischen Eingrätschungen des verbeamteten Personals zu verzeichnen, sähe dies im Vergleich noch viel schlimmer aus. Gibt es doch alte, aber gleichwohl gültige Urteile des Bundesverfassungsgerichtes und ohnehin eine klare Aufgabenstellung für das Staatspersonal, die Daseinsvorsorge qua Verfassung aufrecht zu erhalten. Achten Sie also mal darauf, wer alles ausgerechnet in Deutschland so “mitschubst”. Wenn die Torontoer von öffentlichen Verkehrsmitteln auf Uber-Lyft umsteigen Wie können wir die Auswirkungen von Diensten wie Uber auf Überlastung, Verschmutzung und Vernachlässigung des öffentlichen Verkehrs reduzieren? In Toronto müssen private Transportunternehmen wie Uber und Lyft ab dem 1. Januar eine Reihe neuer Maßnahmen einhalten. Die Königinnenstadt  hat ihre Satzung 2016 aktualisiert (Neues Fenster), um die Bedenken bezüglich der Fahrerschulung und anderer Fragen zu berücksichtigen. Der nächste Schritt für die Stadt? Sich mit den weiterreichenden Auswirkungen dieser Dienste auf Überlastung, Verschmutzung und die Aufgabe des Transits zu befassen. Dienste wie Uber und Lyft machen nur 3 % aller Autofahrten in Toronto aus, aber ihre wachsende Beliebtheit ist offensichtlich. Diese Unternehmen bieten durchschnittlich 176.000 Fahrten pro Tag an, eine Steigerung von 180% in zweieinhalb Jahren – das bedeutet mehr Fahrzeuge auf der Straße. Gemäss einer kürzlich durchgeführten Studie der Stadt Toronto (Neues Fenster) über die Nutzer von Dienstleistungen wie Uber hätten 49 Prozent von ihnen für die gleiche Fahrt den öffentlichen Verkehr gewählt, wenn die erste Option nicht verfügbar wäre. Es wird geschätzt, dass diese Unternehmen jährlich mehr als 20 Millionen Fahrten vom öffentlichen Verkehr umgeleitet hätten. Die Stadt stellte in ihrem Bericht auch fest, dass es sich bei den meisten dieser Fahrten um kurze Fahrten in die Innenstadt handelt. Die Ryerson University hat Anfang des Monats ein Expertengremium einberufen, das sich mit diesen Fragen befasst. Der Forscher Yemi Adediji, der mit dem Ryerson’s Institute for Urban Analysis verbunden ist, sagt, dass sich die Vorschriften in der Königinnenstadt noch nicht an die großen Umweltprobleme anpassen müssen. Er stellt zum Beispiel fest, dass die Taxis in Toronto zwar eine umweltfreundlichere Option – mit Hybrid- oder emissionsarmen Fahrzeugen – anbieten müssen, dass aber die privaten Transportdiensleistungsanbieter keine ähnlichen Verpflichtungen zu erfüllen haben. Es gibt auch keine Begrenzung ihrer Anzahl. Es gibt etwa 90.000 lizenzierte Fahrer in der Stadt, aber sie sind nicht alle jeden Tag zur gleichen Zeit unterwegs. Eine Steuer zur Finanzierung des kollektiven Netzwerks? Eine Stausteuer ist eine der genannten möglichen Lösungen. In den Vereinigten Staaten hat die Stadt New York ein System zur Erhebung von Zuschlägen für Touren für Fahrzeuge mit Fahrer entwickelt, deren Einnahmen zur Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs verwendet werden könnten. Auch Chicago hat ein ähnliches System eingeführt. Die Stadt Toronto erhebt nur eine Nutzungsgebühr von 0,30 Cent auf Reisen, mit dem Ziel der Kostendeckung. Um eine Staugebühr zu erheben, bräuchte sie die Unterstützung der Provinz. “Das wird nicht völlig abgetan. Wir prüfen, was möglich ist, und wollen die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs sicherstellen. “Aber jetzt, nach dem City of Toronto Act, haben wir diese Befugnis nicht mehr”, sagt Carleton Grant, der Generaldirektor der Stadt für kommunale Genehmigungen und Standards. Der Forscher Yemi Adediji sagt, dass die Wirksamkeit dieser Art von Steuern von Stadt zu Stadt variiert. “Für New York City zum Beispiel ist es wahrscheinlich notwendig, wenn man sich das Verkehrsaufkommen ansieht, das täglich in die Stadt kommt”, sagt er und fügt hinzu, dass ein großer Teil des Problems die Fahrzeuge sind, die “patrouillieren”, leer, auf Kunden warten. Möglichkeit der Mitfahrgelegenheit Gewerbliche Fahrgemeinschaften sind ein weiteres wachsendes Konzept. Die amerikanische Firma Via zum Beispiel hat beschlossen, sich ausschließlich auf den Transport mehrerer Personen in einem Fahrzeug zu konzentrieren. Seit 2013 hat es sich in mehreren Städten weltweit etabliert, in Kanada aber noch sehr wenig. “Wir gehen den Markt anders an”, sagt Dillon Twombly, Revenue Manager bei Via. In Toronto fördern auch die Unternehmen Uber und Lyft die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften, mit den Plattformen Uber Pool und Lyft Line. Nach den Zahlen der Stadt machen die Anfragen für gemeinsame Fahrten mit Uber und Lyft 26% aller Aufträge aus. In 82% der Fälle macht der Fahrgast die Reise jedoch immer noch alleine, weil die Kopplung mit einem anderen Nutzer nicht funktioniert hat. Gegenwärtig gibt es von der Stadt keine spezifischen Leitlinien oder Anreize für die Option der Bildung von Fahrgemeinschaften. Via glaubt, dass Toronto ein guter Markt wäre, um sich zu etablieren, hat aber noch keine konkreten Pläne. “Wir hatten und haben Gespräche mit vielen Städten in Kanada”, sagt Twombly. Öffentlicher Nahverkehr 2.0 Einige Unternehmen arbeiten auch mit Kommunen zusammen, um “Bus on Demand” anzubieten. Die Technologie des privaten Fahrzeugdienstes wird dann mit dem öffentlichen Verkehr verheiratet. In Sault Ste. Marie bieten die Stadt und das Unternehmen Via nun eine solche Möglichkeit am Sonntagabend. Bilal Farooq, Professor für Bauingenieurwesen an der Ryerson University, zitiert das Beispiel von Belleville, einer kleinen Stadt im Südosten Ontarios, wo vor kurzem mit Hilfe eines Technologieunternehmens eine feste Buslinie in einen On-Demand-Bus umgebaut wurde. “Diese Dienstleistungen haben einen Wert in Gebieten mit geringer Dichte oder um die erste und letzte Meile einer Reise zu machen. Und es ist kostengünstig, weil ein Bus 40-60 Personen befördert”, sagt er. Im Kontext von Toronto könnte diese Option z.B. in Vorstadtgebieten in Betracht gezogen werden. “Das Ziel ist nicht, den Bus zu ersetzen, bemerkt Dillon Twombly. Der Bus, der in vielen Städten die Hauptstraße entlang fährt, ist immer noch effizient und eine gute Möglichkeit, ein Netzwerk zu speisen. Aber in anderen Gebieten, in den Servicewüsten, wird “on-demand” interessanter sein als feste Routen. Und es ist attraktiv für eine neue Bevölkerungsgruppe, die den öffentlichen Nahverkehr jetzt nicht mehr nutzen würde”. Die Wahl der Verbraucher Die vielleicht größte Herausforderung bleibt letztlich die Überzeugung der Anwender, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. “Die Verbraucher haben oft zwei Prioritäten: Pünktlichkeit und Kosten”, stellt Grant fest. Aber wir müssen sie über die allgemeineren Themen aufklären. Adediji ist der Meinung, dass die Nutzer an die Existenz von “blinden Flecken” erinnert werden müssen – all die Konsequenzen, an die sie bei der Wahl ihres Verkehrsmittels vielleicht nicht gedacht haben, die in erster Linie durch Geschwindigkeit und Effizienz beeinflusst werden. Datenaustausch und Partnerschaft All diese Ideen müssen erst noch entwickelt werden, aber es besteht ein Konsens zwischen diesen Interessengruppen, dass der Austausch von Daten – ob sie nun von privaten Unternehmen, Kommunen oder akademischen Forschern erhoben wurden – in allen Fällen für die Änderung von Vorschriften unerlässlich ist. “Unser System ermöglicht es Städten und Verkehrsbetrieben, sehr genaue Daten über ihre Bedürfnisse und Verkehrsmittel zu Hause zu erhalten”, sagt Dillon Wombly. Transportation-on-Demand ist um 2012 in Toronto und den meisten Großstädten eingetroffen. Wir können also nicht die Vorteile von 20 oder 30 Jahren Forschung zu diesen Themen nutzen. “Aber ich denke, es ist ein günstiger Zeitpunkt, um die Realitäten dieser Dienstleistungen zu sehen, verglichen mit den Erwartungen, die entstanden sind”, schließt Yemi Adediji. Tatsächlich ist die gemeinsame Nutzung von Daten eine der Anforderungen (Neues Fenster), die am 1. Januar in Toronto für Dienste wie Uber und Lyft inkrafttreten. Dieses neue Regelwerk wurde von diesen Unternehmen begrüßt. – Quand les Torontois délaissent les transports en commun pour Uber-Lyft (französisch, CBC Radio-Canada, “Wenn die Torontoer von öffentlichen Verkehrsmitteln auf Uber-Lyft umsteigen”, 29. Dezember)  

  • Zerschlagung des Taxigewerbes in Kanada geht weiter
    am 28. Dezember 2019

    2019-12-28 Toronto: Eine 1,7 Milliarden Dollar teure Sammelklage von Taxi-Lizenznehmern gegen die Stadt Toronto wurde diesen Monat von einem Richter abgewiesen. “Weder der City of Toronto Act noch der Toronto Municipal Code verpflichten die Stadt, die Interessen der Taxibesitzer zu schützen”, sagte Richter Paul Perell vom Ontario Superior Court of Justice in seinem Urteil. “Wenn wir unsere Rente nicht von der Stadt bekommen, von wem sollen wir sie dann bekommen?” sagt Eisenberg. Eine ähnliche Entscheidung wurde letztes Jahr in Ottawa getroffen, als der Richter den Fall der Taxifahrer gegen die Stadt verworfen hat. 30 Tage ab dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, haben die klagenden Lizenzinhaber jetzt Zeit, gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung einzulegen. – Judge tosses taxi group’s $1.7B suit against Toronto, in wake of Uber’s rise (englisch, CBC, “Richter weist die Klage der Taxigruppe gegen Toronto in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar im Zuge von Ubers Aufstieg ab”, 26. Dezember)

  • Als die Transportrevolution die reale Welt traf
    am 28. Dezember 2019

    2019-12-28 San Francisco: Es ist die Zeit für Retrospektiven. Ein junger Amerikaner blickt auf die vergehende Dekade zurück, in der er an seiner Lebensperspektive feilte und rekapituliert aus wohlgemerkt sehr US-amerikanischer Sicht den Aufstieg und Niedergang der sog. „New Mobility“. Sicherlich können die allerwenigsten US-Amerikaner etwas mit unserem Begriff von „staatlicher Daseinsvorsorge“ anfangen, weil das in den USA schlicht nicht vorgesehen ist. Ebenso wenig teilen wir seine Ansicht, daß die Dispositionssoftware von Uber  „großartig“ sei. Für die um ihre Lebensenergie gebrachten Fahrer ist sie nämlich schlicht eine besonders üble, digitale Psychoknute, während auch sämtliche Daten der unglaublich ignoranten Kunden in das Schwarze Loch der 100+ Petabyte Big Data-Softwareinfrastruktur unlöschbar eingesogen und metabolisiert werden. Und letztlich fehlt uns inzwischen ein geradezu naiver, optimistischer Glaube an den Nutzen der Digitalisierung für die Massen. Kommt doch immer wieder heraus, daß der primitive Totalitarismus der Machtsüchtigen diese falsche Hoffnung in die allerhässlichste Freakshow verwandelt. Wie gesagt, wir teilen seine Meinung nicht uneingeschränkt und stehen auch „Wired“ nicht unkritisch gegenüber. Aber die Schilderung dieses Dekaden-Katers aus seiner eigentlich für unkritische Geister emotionalisierenden Sicht, die nicht gerade vor Tiefgründigkeit strotzt, erscheint uns allemal erwähnenswert. Deshalb haben wir diesen Artikel mal eben übersetzt. Sehr wahrscheinlich hat Alex Davies auch niemals „Uber State Interference“ gelesen.  Es gibt da auch noch immer die Geschichte von diesem komischen Kauz aus Hameln. Wissenschon… Als die Transportrevolution die reale Welt traf   Das Problem mit dem Studium in Saint Paul ist, dass die Begriffe “akademisches Jahr” und “Minnesota-Winter”, mehr oder weniger einen Monat lang, gleichbedeutend sind. Und so hatte ich, als ich 2010 mein Diplom erhielt, eine solide Ausbildung sowohl in den freien Künsten als auch in der Schwierigkeit, bei einstelligen Temperaturen in der Stadt herumzukommen. Radfahren war ein Gesundheitsrisiko. Öffentliche Verkehrsmittel bedeuteten zitterndes Warten auf Busse, die nur selten kamen. Taxis waren teuer und schwer zu bekommen. Im letzten Schuljahr hatten ich und die meisten meiner Freunde Autos, was eine Menge Schaufeln in der Einfahrt, Streit darüber, wer nüchtern bleiben und zur Bar fahren würde und Debatten über die genaue Definition von “nüchtern” bedeutete. Als ich zu meinem fünfjährigen Klassentreffen zurückkehrte, war es kein Problem, all meine Lieblingsplätze zu erreichen. Es lag nicht daran, dass die Schule schlau genug war, uns im Juni einzuladen, damit wir überall zu Fuß oder mit dem Fahrrad hingehen konnten. Es war nicht, weil das öffentliche Verkehrssystem sich verbessert hatte oder weil ich alt genug war, ein Auto zu mieten. Es war, weil das Umherziehen von einer Seite der Stadt zur anderen, das einst so schmerzhaft war, zu einer Frage des Herausziehens eines Smartphones geworden war. Und das war im Jahr 2015 – genau zur Hälfte des Jahrzehnts, in dem die softwareliebende Technologieindustrie in die physische Welt des Transportwesens eindrang. Vor zehn Jahren war es die Aufgabe einiger großer Autohersteller und öffentlicher Verkehrsbetriebe, die Menschen von hier nach dort zu bewegen. Aber ein paar Trends – darunter das sich verschärfende Verkehrsaufkommen, die Klimakrise und die Ausbreitung des Smartphones – haben die Amerikaner für Alternativen zu entkräftetem Nahverkehr und der Auto-Monokultur begeistert. Und da diese Amerikaner mehr als 1 Billion Dollar pro Jahr für den Transport ausgeben, waren die Belohnungen für jeden, der es schaffen konnte, offensichtlich. Die Ergebnisse haben eine breitere Veränderung der Art und Weise, wie sich Menschen durch ihr Leben bewegen, bewirkt. Aber der Leitgedanke des Silicon Valleys – dass gute Software und frische Augen selbst die rostigste Industrie in eine Münzstätte verwandeln können – hat sich nicht ganz so bewahrheitet, wie viele gehofft hatten. Der kühnste Versuch, den Transport mit Technologie neu zu gestalten, war auch einer der frühesten und bisher enttäuschendsten. Im Jahr 2009 tippte der Google-Mitbegründer Larry Page den Informatiker Sebastian Thrun an, um ein selbstfahrendes Auto zu bauen. Ein Fahrzeug zu bauen, das Menschen sicher und effizient bewegt, sagte Page (in Thruns Erzählung), und man könnte ein Geschäft haben, das so groß ist wie Google selbst. Die daraus resultierenden Bemühungen, die heute unter dem Namen Waymo bekannt sind, trugen dazu bei, einen globalen Wettlauf um Autonomie auszulösen, einen Wettlauf, von dem viele voraussagten, dass er bis zum Ende des Jahrzehnts Früchte tragen würde. Tesla-CEO Elon Musk sagte, dass sich ein Tesla im Jahr 2017 durch das ganze Land fahren würde. General Motors hat versprochen, 2019 einen Robot-Taxi-Service zu starten. Nissan peilte das Jahr 2020 für die Markteinführung seines selbstfahrenden Autos an. Der ehemalige Waymo-Führer Chris Urmson sagte, er hoffe, dass seine Söhne nie das Fahren lernen müssten. Aber Milliarden von Dollar und tausende von Ingenieuren haben keinen Roboter produziert, der die Fähigkeiten des menschlichen Fahrers erreicht, geschweige denn in den Schatten stellt. Die AV-Entwickler haben sich in ruhige Vorstädte und einfache Autobahnen zurückgezogen, in der Hoffnung, dass sie zumindest einen Teil einer zutiefst komplexen Welt meistern können. GM hat sein Debüt-Datum auf unbestimmte Zeit verschoben. Nissan hat aufgehört, über das Selbstfahren zu reden. Waymo fängt gerade an, die menschliche Unterstützung aus seinen Autos in den Vororten von Phoenix zu nehmen. Musk hat seinen Road Trip nie gemacht. Musk stand hinter einem ähnlich kühnen Vorhaben, das auf das Jahr 2012 zurückgeht, als er die Idee des so genannten Hyperloop, eines röhrenbasierten Transportsystems, das mit erneuerbarer Energie betrieben werden kann und Hochgeschwindigkeitszüge lächerlich langsam, teuer und verschwenderisch aussehen lässt, erstmals in Umlauf brachte. Musk hatte den Markt für Elektroautos mit kühnem Denken und einem techniklastigen Ansatz wachgerüttelt und dieses noch frischere Konzept brachte eine Reihe von Start-ups dazu, sich um die Finanzierung zu bemühen und das Rauschen zu realisieren. Die Physik von Musk’s Vorschlag ist solide. Aber die Tatsache, dass noch niemand eine Fahrt in einer Hyperschleife gemacht hat, macht deutlich, dass Hochglanzprodukte und Risikokapital die tiefsitzende Schwierigkeit des Aufbaus der Infrastruktur nicht aufgeweicht haben – Wegerechte und Finanzierung zu sichern, das Ding anzutreiben, die Regulierungsbehörden zu überzeugen, dass es sicher ist – besonders für ein völlig neues Verkehrsmittel. Dort, wo die Technologielords neu überlegt haben, wie wir die bestehenden Instrumente nutzen, anstatt neue zu schmieden, haben sie es besser gemacht. Indem sie jeden, der ein Auto hat, in einen potentiellen Transporter verwandelt haben, haben Uber, Lyft und andere Mitfahrzentralen Millionen von Nutzern in ein billiges Spiel verwandelt. Für Uber betrug das Ergebnis im Jahr 2018 1,3 Milliarden Fahrten. Die Ergebnisse sind gut dokumentiert: die Vernichtung des Taxigewerbes in vielen Städten; weniger Trunkenheit am Steuer, aber vielleicht mehr Verkehr; sinkende Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr; endlose Kämpfe mit den Regulierungsbehörden; und die Tatsache, dass es in hunderten von Städten, auch in Saint Paul, einfacher denn je ist, eine Fahrt zu bekommen, wenn man sie braucht. Die ganze Zeit haben Uber und seinesgleichen darauf bestanden, dass sie Softwarefirmen sind. Sie besitzen weder Autos noch beschäftigen sie Fahrer. Diese Linie hat versagt, sie vor der brutalen Realität abzuschirmen, was es bedeutet, im Transportwesen zu sein. Betrachten Sie Ubers jüngsten Kriminalitätsbericht, in dem seine Mitfahrer und Fahrer mehr als 3.000 sexuelle Übergriffe und neun Morde gemeldet haben, über 1,3 Milliarden Fahrten im Jahr 2018. Ein Kriminologe sagte WIRED, dass verschiedene Facetten von Ubers Modell – einschließlich des Mangels an Glastrennwänden zwischen Mitfahrern und Fahrern und der Fahrgastzahlen, die in den Wochenendnächten in die Höhe schnellen – zu solchen Vorfällen führen können. Selbst wenn das nicht stimmt, sieht sich Uber für die Bekämpfung gewalttätigen menschlichen Verhaltens verantwortlich und geht weit über seine Kernkompetenz hinaus: das Schreiben großartiger Dispositionssoftware. Die größere Bedrohung für Ubers Zukunft ist jedoch banaler. Seit dem Börsengang haben sowohl Uber als auch Lyft darum gekämpft, schwere Verluste einzudämmen. Das sollte nicht überraschen, denn Taxis waren schon immer ein hartes Geschäft. Ein New Yorker Taximedaillon war wertvoll, weil es das Recht auf ein Gewerbe mit festen Preisen und begrenzter Konkurrenz vermittelte. Travis Kalanick mag Recht gehabt haben, wenn er sagte, dass das Taxigewerbe “wettbewerbswidrig und generell gegen die Interessen der Öffentlichkeit” sei. Er hatte definitiv Recht, wenn er dachte, dass ein Zustrom von Fahrern das Ergattern einer Fahrt einfacher und billiger machen würde. Aber durch die Explosion der Regeln, die ihn davon abgehalten hätten, riskierte er, dass das Spiel nicht mehr zu gewinnen war. Die Messlatte für den Wettbewerb ist jetzt so niedrig, dass niemand mehr echtes Geld verdienen kann. Ein kürzlich veröffentlichter Analystenbericht, der darauf hinweist, dass Uber und Lyft eines Tages profitabel sein könnten – wenn sie die Preise erhöhen würden – machte Schlagzeilen. Neue Transportgeschäfte sind nicht nur auf Autos und Röhren konzentriert. Im Jahr 2018 überflutete eine Schar von Unternehmen wie Bird, Lime, Spin und Scoot amerikanische Städte mit gemeinsamen Elektrorollern und andocklosen Fahrrädern. Diese Fahrzeuge boten eine preiswerte neue Möglichkeit, Kurzstrecken zu fahren, machten den Begriff Mikromobilität populär und luden Gigarbeiter ein, Roller zu sammeln, aufzuladen und umzuverteilen. Das neue Geschäftsmodell machte Einhörner aus Lime und Bird und erregte die Aufmerksamkeit der größeren Akteure: Uber, Lyft und Ford erwarben Firmen in der Umgebung. Aber die Dienstleistungen verursachten auch Kopfschmerzen, verärgerten die Stadtverantwortlichen, indem sie die Bürgersteige mit Hardware überhäuften und Fahrten zur Notaufnahme erzeugten. Anders als beim Ride-Hailing haben viele Städte den Rolleransturm kontrolliert, indem sie Genehmigungen und Gebühren für das Recht verlangten, die Zweiräder einzusetzen. Und wie beim Ride-Hailing hat sich die Wirtschaftlichkeit als fragwürdig erwiesen. Der Kampf um die Beschränkung der Hardware und der Arbeitskosten droht den E-Scooter-Trend zu einer bald vergessenen Modeerscheinung zu machen. Keiner dieser Kämpfe – das menschliche Fahren neu zu gestalten, die Infrastruktur zu überdenken, das Taxigewerbe umzugestalten, Fußgänger auf Räder zu setzen – ist besonders überraschend. Sie sind aus einer leicht verständlichen Hybris geboren. Die Welt der Software läuft mit fetten Margen. Ihre Probleme werden oft mit Tastendruck gelöst. Die Außenwelt, vor allem die unausweichliche physische Idee der Mobilität, ist schlanker und gemeiner; sie ist hart zu Neulingen. Die Bewohner der Technologiebranche haben die letzte Dekade damit verbracht, diese Lektion zu lernen. Vielleicht verbringen sie die nächste damit, diese Lektion anzuwenden. Oder sie konzentrieren sich einfach auf fliegende Autos. (englisch, Wired, “When the Transportation Revolution Hit the Real World“, 26. Dezember)  

  • Die französischen Richter können Uber oder Deliveroo jederzeit dazu verpflichten, den Zustellern und VTCs einen Arbeitsvertrag anzubieten
    am 24. Dezember 2019

    2019-12-24 Paris: Der Verfassungsrat kritisierte eine Bestimmung des LOM-Gesetzes, die es ermöglicht hätte, die Plattformen vor einer Gerichtsentscheidung zu schützen, die ihre Beziehung zu Fahrern oder Kurieren mit einem Arbeitsvertrag neu bewertet hätte. Der Verfassungsrat gab am Freitag bekannt, dass er einen Artikel des Gesetzes über die Ausrichtung der Mobilität (LOM) teilweise zensiert hat. Dieser Text verhinderte, dass ein Richter die Einstellung von Selbständigen im Dienste von Internetplattformen, die sie aufrufen (Deliveroo, Uber, etc…), als Arbeitsvertrag neu qualifizieren konnte. Mehr als 60 Abgeordnete und mehr als 60 Senatoren hatten Artikel 44 des LOM an den Rat verwiesen. Der von ihm angeprangerte Artikel betrifft die Bedingungen, unter denen die Betreiber von Plattformen für die elektronische Vernetzung von Personen im Hinblick auf die Bereitstellung eines Fahrzeugs mit Fahrer oder die Lieferung von Gütern mit einem Zweiradfahrzeug “eine Charta aufstellen können, in der die Bedingungen und Verfahren für die Wahrnehmung ihrer sozialen Verantwortung festgelegt sind”. Das Gesetz hatte diesen Sozialcharta-Mechanismus eingeführt, um die Plattformen rechtlich zu „schützen“. Damit sollte verhindert werden, dass Plattformen, die diese Sozialcharta in die Praxis umsetzen, durch die gesetzliche Neueinstufung von Verträgen zwischen ihnen und den von ihnen beschäftigten Selbständigen bedroht werden. Der Verfassungsrat war der Ansicht, dass einige Bestimmungen des beanstandeten Artikels „es den Plattformbetreibern erlauben, in der Charta selbst die Elemente ihrer Beziehung zu den Selbständigen festzulegen, die vom Richter nicht zur Charakterisierung (…) des Bestehens eines Arbeitsvertrags herangezogen werden können“. In ihrer Entscheidung fügen die Weisen zur Rechtfertigung der Nichtigkeit des Artikels hinzu: „Der Gesetzgeber hat ihnen daher erlaubt, Vorschriften zu erlassen, die in den Bereich des Gesetzes fallen und hat daher den Umfang seiner Zuständigkeit missverstanden“. „Die Bestimmung des Anwendungsbereichs des Arbeitsrechts und insbesondere der wesentlichen Merkmale des Arbeitsvertrages ist als eines der Grundprinzipien des Arbeitsrechts zu betrachten, die als solche in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen“, heißt es darin. (Bildtext: Der Verfassungsrat hat einen Artikel des Gesetzes über die Ausrichtung der Mobilität (LOM) teilweise zensiert, der es einem Richter untersagt hat, die Einstellung von Selbständigen im Dienst von elektronischen Plattformen als Arbeitsvertrag umzuqualifizieren.) – Les juges français pourront toujours obliger Uber ou Deliveroo à offrir un contrat de travail aux livreurs et VTC (französisch, BFMTV, “Die französischen Richter können Uber oder Deliveroo jederzeit dazu verpflichten, den Zustellern und VTCs einen Arbeitsvertrag anzubieten“, 20. Dezember)

  • “Wettbewerbsbehörde” ordnet die Einstellung der Geschäftstätigkeit von Uber in Kolumbien an
    am 21. Dezember 2019

    2019-12-20  Kolumbien: Uber fliegt raus. Naja, jedenfalls hat die Superintendencia de Industria y Comercio (SIC) Uber den weiteren Betrieb untersagt – wegen unlauteren Wettbewerbs. Geklagt hatte die Firma Cotech S.A., die eine Taxivermittlung betreibt. Uber spricht von Zensur und legt Widerspruch ein… “Superindustria ordena suspender operaciones de Uber en Colombia” (spanisch, Superintendencia de Industria y Comercio,  “Wettbewerbsbehörde ordnet die Einstellung der Geschäftstätigkeit von Uber in Kolumbien an”)  

  • Sonntagsständchen mit Visualisierung
    am 15. Dezember 2019

    2019-12-15 Max Cooper – Repetition – (Official Video By Kevin McGloughlin)

  • Uber in Berufung wegen “unlauteren Wettbewerbs” und “elektronischer Wilderei” verurteilt
    am 15. Dezember 2019

    2019-12-15 Paris, Frankreich: Die Plattform Uber mit Mietwagenfahrern wurde am vergangenen Donnerstag in Frankreich wegen “unlauteren Wettbewerbs” und “elektronischer Wilderei” zum Nachteil des Klägers, des VTC-Unternehmens Viacab verurteilt, so ein Urteil des Berufungsgerichts Paris. Das Gericht “weist Uber France, Uber BV und Uber International BV an, die Fahrer nicht mehr zu ermutigen, bei der Suche nach Kunden auf der öffentlichen Straße zu fahren und zu parken”, heißt es in dem Urteil und hebt damit ein Urteil des Handelsgerichts Paris vom 30. Januar 2017 auf. Die drei Ubergesellschaften wurden gemäß § 700 ZPO (französische Zivilprozeßordnung) zur Zahlung von 106.000 Euro Schadenersatz und 15.000 Euro sonstigen Schadensersatzes an Viacab verurteilt, die mit den übrigen Ansprüchen erfolglos geblieben ist. Viacab, ein Mischkonzessionsbetrieb, der 2011 von Nicolas Rousseaux gegründet wurde, hatte allerdings eine Forderung von 4,7 Mio Euro geltend gemacht. Insbesondere stellt das Gericht fest, daß “Uber-Unternehmen durch den Betrieb des Uberpop-Dienstes, durch die Praxis der elektronischen Wilderei und durch den Einsatz von Fahrern, die unter dem Loti-Status tätig sind”, welcher leichter zu erreichen ist als bei Taxis oder VTCs, unlauteren Wettbewerb begangen haben. Uber wurde vor mehreren französischen Gerichten auf der Grundlage eines Gesetzes vom 1. Oktober 2014, des so genannten Thévenoud–Gesetzes (unter dem damaligen Wirtschaftsminister Macron erlassen) verfolgt, gegen welches das amerikanische Unternehmen bis zum Ende des Sommers 2015 mit “UberPop”, seinem Dienst für die Verbindung zu nicht professionellen Fahrern mit ihren Privatfahrzeugen, hart gekämpft hätte. Im April 2018 entschied der Europäische Gerichtshof, daß Frankreich und andere EU-Länder Transportdienstleistungen wie UberPop verbieten können. Wir zitieren nicht gern die professionellen Lügner der Ubertanic, aber ein Sprecher wiegelte ab, daß “dieser Fall vor allem den UberPop-Dienst beträfe, der 2015 in Frankreich eingestellt wurde. Die “Visualisierung” zum Einsatz der verschiedenen VTCs im Umfeld vor Auftragserteilung hätte Uber bereits gelöscht”. Da es unserer Kenntnis nach in Frankreich keine explizite Rückkehrpflicht gibt, hält sich also der Sensationsgehalt der Meldung in Grenzen. Die machen eben weiter so, bis es knallt. – Uber condamné en appel pour “concurrence déloyale” et “maraudage électronique (französisch, BFMTV u. Le Figaro, “Uber in Berufung wegen “unlauteren Wettbewerbs” und “elektronischer Wilderei” verurteilt”)